Kanalsanierung in Altenaer Straße drei Wochen eher fertig

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Abstimmungsgespräche vor Ort – wichtige Voraussetzung, damit alles reibungslos klappt.

Lüdenscheid - „Ich muss der Baufirma Straßen- und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem ein ganz großes Lob aussprechen. Die Mitarbeiter arbeiten zügig und zuverlässig. Deshalb werden wir wohl drei Wochen eher fertig als geplant“, sagt Josef Lorkowski vom Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid (SEL).

Maßarbeit: Der Sammler wird direkt zwischen den bereits verlegten Rohren eingepasst.

Während er das erzählt, wird gerade ein tonnenschwerer Hauptsammler per Kran präzise tief in die Altenaer Straße gesetzt. Die Entwässerung der Innenstadt, des Bahnhofsbereichs bis hin zur Christuskirche läuft darüber. Jetzt werden noch ein Stück weiter Richtung Tunnel die weitere Rohre in der Straße verlegt, danach die Querverbindung zur anderen Straßenseite hergestellt und an das alte Kanalnetz angebunden.

Beim Einbau ist Präzision gefragt. Der Bagger schiebt den Sammler vorsichtig in die richtige Position, unten wird auch ein wenig Menschenhand angelegt.

„Dann ist der dritte Bauabschnitt der Kanalerneuerung abgeschlossen. Das Investitionsvolumen liegt bei 400 000 Euro“, sagt Lorkowski. Begonnen hatte die insgesamt 3,5 Millionen teure Maßnahme bereits 2009 im Bereich Schafsbrücke, dann ging nach und nach weiter die Altenaer Straße hinauf bis zum jetzigen Standort. Darüber hinaus könne der weitere Bereich in geschlossener Bauweise erfolgen. „Dazu reicht es, wenn wir Kopflöcher in die Straße einbringen.“ Aufwändige Verkehrsumleitungen im Kreuzungsbereichen wie zuletzt an der Wiesenstraße oder früher an der Rahmede-/Lennestraße, die zu Verkehrsbeeinträchtigungen führten, seien dann nicht mehr erforderlich. „Die Anlieger haben aber immer gut mitgezogen“, bedankt sich Lorkowski für deren Geduld.

Der Hauptsammler am Haken des Baukrans. Die Kanalsanierung in der Altenaer Straße macht große Fortschritte kann eher beendet werden als geplant. - Fotos: Messy

Während der Baumaßnahme waren auch immer wieder parallel zum Kanalnetz verlaufende Versorgungsleitungen zu berücksichtigen, zum Beispiel eine Gasleitung, die die Hauptversorgung Lüdenscheids sichert. Dies musste genau ermittelt werden, damit die Schächte, die vorher bestellt werden, dann auch passen. Aber es hat geklappt. Zufriedene Gesichter also auf allen Seiten, auch bei den externen Überwachern der Arbeiten, die die Sicherheit auf und rund um die Baustelle im Blick haben.

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