Altenaer Straße wird Nadelöhr

Gelb eingezeichnet ist der neue Kanal, der im Kreuzungsbereich Wiesenstraße fünf Meter tief liegt. Der Verkehr muss sich während der Bauzeit mit jeweils einer Richtungsspur begnügen.

Lüdenscheid - Überwiegend in der verkehrsärmeren Zeit der Sommerferien steht der dritte Bauabschnitt der Kanalmaßnahme Altenaer Straße an. Quer über die Kreuzung Altenaer-/Wiesenstraße und danach 180 Meter Richtung Innenstadt erstreckt sich die Baustelle des Stadtentwässerungsbetriebes Lüdenscheid.

Von Florian Hesse

Die Maßnahme beginnt am 29. Juni mit den Arbeiten im Kreuzungsbereich über einen Zeitraum von drei Wochen. Weitere zwei Monate wird es dauern, den neuen Kanal mit einem Querschnitt von 1,20 Metern in die Altenaer Straße zu legen.

In den ersten drei Wochen werden zunächst die beiden stadtauswärts führenden Spuren gesperrt. Der Verkehr auf diesem Abschnitt teilt sich die verbleibenden Fahrspuren in Richtung Innenstadt. Für Linksabbieger aus der Altenaer Straße ist die Zufahrt zur Wiesenstraße gesperrt. Aus der Wiesenstraße heraus ist das Linksabbiegen während der Arbeiten ebenfalls nicht möglich.

Nach den drei Wochen im Kreuzungsbereich wechseln Baustelle und Verkehr die Straßenseite. Gebaut wird dann auf der Seite der Fabrik Berg beziehungsweise des Fitness-Studios Fitness-Gym. Gefahren wird im Gegenverkehr auf den stadtauswärts führenden Spuren. Die Sperrungen für die Wiesenstraße sind dann nicht mehr erforderlich.

Den Abschluss der Maßnahmen bildet die Herstellung der Fahrbahn für den Landesbetrieb Straßen.NRW, der beabsichtigt, voraussichtlich 2018/2019 die Altenaer Straße mit einer neuen Decke zu versehen. Auf dem Abschnitt Wiesenstraße bis unterhalb der Fabrik Berg nutzt man jetzt die Chance, die sich durch den Kanalneubau ergibt und bringt auch gleich die Straße in den Endzustand.

Der Kanal wiederum wird benötigt, um das System hydraulisch zu entlasten. Bei Starkregen „fliegen die Deckel hoch“, sagt Simon Holterhof vom Stadtentwässerungsbetrieb über die Auslastung des Kanals etwa in Höhe der früheren Polizeistation.

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