Corneliusstraße wegen Kanalarbeiten zeitweise gesperrt

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Etwas eng ist es an der Corneliusstraße immer. Während der Kanalarbeiten dürfte sich dieser Zustand noch verstärken.

Lüdenscheid - Gleich zu Beginn gab Dieter Rotter Entwarnung. „Diesmal wollen wir kein Geld von Ihnen.“ So die Worte des Lüdenscheider Bauservice-Leiters bei einer Info-Veranstaltung im Ratssaal. Und tatsächlich, außer vielleicht Nerven und Geduld wird der Neubau des Abwasserkanals unter der Corneliusstraße die Anwohner nichts kosten.

Diese Botschaft sorgte bei dem Treffen sofort für Entspannung. Nur zehn Bürger übrigens waren an diesem Abend im Rathaus erschienen. Etwas erstaunlich wohl, denn die Corneliusstraße ist dicht bebaut und dazu eine der wichtigsten Verkehrsadern im Altstadt-Bereich. Und während der Bauphase wird es durchaus empfindliche Einschränkungen geben. Das erläuterte Rotter zusammen mit Sachbearbeiterin Ute Korn und Johannes Irle vom Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid (SEL). Beim SEL liegt die Federführung der Maßnahme.

Zum Hintergrund des Projekts: Der Abwasserkanal unter der Corneliusstraße ist 100 Jahre alt und laut Irle teils marode. Daher der Neubau. „Danach werden Sie wieder Jahrzehnte Ruhe haben“, prognostiziert Irle.

Der Kanalneubau beginnt Ende April, soll circa sechs Monate dauern und betrifft die rund 170 Meter lange Strecke der Corneliusstraße zwischen Einmündung Kerksigstraße und Thünentreppe.

Gebaut wird in drei Abschnitten. Dennoch gilt grundsätzlich: Während der gesamten Bauphase bleibt besagte Strecke von montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Dazu gilt für diese Zeit ein Halteverbot. Ausnahmen, so etwa bei Umzügen, sind allerdings möglich und können mit der Verwaltung abgesprochen werden, so Ute Korn.

Als Ausweichparkflächen sind die Parkpaletten an der Corneliusstraße und der Turmstraße sowie der Parkplatz über dem Oberstadttunnel vorgesehen. Dort gelten dann auch die Anwohner-Parkausweise für die Corneliusstraße.

Vor 7 und nach 17 Uhr kann die Corneliusstraße befahren und beparkt werden. Man sollte aber auf keinen Fall vergessen, sein Auto rechtzeitig aus der betroffenen Zone wieder zu entfernen – weil prinzipiell Abschlepp-Gefahr besteht. Dienstags kann die Straße morgens bis 8.30 Uhr befahren werden, da dann die Müllabfuhr unterwegs ist.

Am Wochenende ruhen die Bauarbeiten, die Straße kann dann normal genutzt werden. Die Geschäfte in der Sackgasse können während der sechs Monate über Zufahrtswege der Altstadt beliefert werden. - dt

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