Aus Sportpark wird „Gipfelglück“

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Bevor das Hotel „Gipfelglück“ an den Start gehen kann, muss erst einmal kräftig aufgeräumt werden.

Lüdenscheid - Im Sportpark Kalve tut sich was. Die Hoteliers Ulrike und Peter Stahnke haben den Komplex ersteigert und gehen voller Elan daran, Hotel, Gastronomie, Kletterwand und die Sporthalle wieder auf Vordermann zu bringen. „Wir wollen bayerischen Charme in das Gebäude bringen und ein Themenhotel einrichten, rustikal mit einer entsprechenden Optik und Küche“, sagen sie.

Auch ein Name schwebt Ulrike Stahnke schon vor: Aus dem Sportpark Kalve soll das „Gipfelglück“ werden. „Das bietet sich bei der Kletterwand doch an.“ Den Alpenverein wird’s freuen, dass auch die Wand mit ins neue Konzept gehört. Aber das ist längst nicht alles. Zehn Zimmer sollen dazu kommen, so dass es nach der Renovierung 38 sind.

Auch eine Sauna und ein Whirl-Pool sollen eingebaut werden. Sportlich setzen die Stahnkes, die bereits zwei Garni-Hotels in Dortmund betreiben, auf Tenniscourts, die statt der Soccer-Plätze wieder angelegt werden sollen. Für die bayerische Küche suchen die Investoren einen engagierten Jungkoch, der entsprechend ihrem Konzept mitzieht. „Das Konzept soll rund und stimmig sein“, betonen Ulrike und Peter Stahnke. Übers Knie brechen wollen sie aber nichts. Nach Tennishalle und Gastronomie soll das Hotel kommen – „irgendwann im Frühjahr“.

Auch das Dach muss gesäubert werden.

Der Weg bis dahin ist aber nicht leicht. „An allen Ecken und Enden ermitteln wir zurzeit den Status quo. Da sind schon einige Probleme aufgetaucht. Auf dem Dach wächst Grün, Rohr- und Lochfraß ist aufgetaucht, und wir müssen das Hotel entrümpeln und auch die Außenanlage säubern. Die Gartenterrasse wollen wir natürlich auch wieder nutzen.“

Die beiden Söhne packen kräftig mit an und Lüdenscheider Handwerker geben sich schon die Klinke in die Hand. „Wir wollen hier Fuß fassen und hoffen, dass uns dabei auch die Stadt unterstützt.“. - my

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