Fabrik Grüber ist Geschichte

Lüdenscheid - Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass die Abbrucharbeiten der alten Fabrik Grüber an der Friedhofstraße begonnen haben und schon ist fast nichts mehr von ihr übrig.

Die Baggerschaufel frisst sich hartnäckig in das Gemäuer und trägt Stein für Stein das Gebäude ab, um Platz zu schaffen für den Erweiterungsbau der Phänomenta. Außerdem wird dort, wie berichtet, der gut 70 Meter hohe Pendelturm errichtet. Wie immer, wenn markante und große Komplexe weichen, eröffnen sich von dem Gelände ganz neue Blickwinkel auf die Fachhochschule und das Finanzamt unten am Bahnhof oder die Erlöserkirche oben in der Altstadt. Das kalte Wetter sorgt zudem für klare Sicht auf die Umgebung.

Aber das ist ja nur jetzt während des kalten Abbruchs möglich. Wenn die 9200 Kubikmeter umbauter Raum und etwas 650 Quadratmeter befestigte Flächen – rund 2000 Tonnen abzutransportierendes Material kommen nach Angaben der Verwaltung zusammen – abgebrochen und verschwunden sind, entsteht in der warmen Jahreszeit Neues. Die Phänomenta, in der auch bereits Umbauarbeiten begonnen haben, wird mehr Platz bekommen und sich auf dem einstigen Firmengelände erweitern. Sicherlich am auffälligsten, weil alles überragend, wird das Foucault’sche Pendel dann das Bild prägen und mehr als ein Fingerzeig sein für die Denkfabrik am Bahnhof, die als Bildungs- und Weiterbildungsstandort auf die gesamte Region ausstrahlen soll.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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