BMW Kaltenbach will sich vergrößern

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Das Grundstück, auf dem die Kaltenbach-Gruppe gerne erweitern würde, liegt an der Ecke Kölner Straße/ Talstraße.

Lüdenscheid - Mehr Platz für BMW: Die Kaltenbach-Gruppe möchte der Stadt das Grundstück an der Ecke Kölner Straße/ Talstraße abkaufen, um darauf vor allem mit Parkflächen zu erweitern. Von dem Anliegen wollte der Gesellschafter Norbert Amelung den Stadtplanungsausschuss überzeugen.

„Wir haben grundsätzlich zu wenig Platz und das hindert uns an einer Weiterentwicklung“, erklärte Norbert Amelung, Gesellschafter und Geschäftsführer der Kaltenbach-Gruppe, den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt am Mittwoch vor Ort an der Kölner Straße.

Konkret seien aufgrund der mangelnden Fläche die Geschäftszweige Mini und „Junge Gebrauchte“ am Standort in Gefahr.

Kaltenbach muss BMW-Standards erfüllen

Diese müsste die Gruppe wegen Vorgaben der BMW AG von Lüdenscheid an einen anderen der 62 Kaltenbach-Standorte – zum Beispiel nach Werdohl – verlagern, sollte sie nicht mehr Platz schaffen können.

„BMW hat Standards, die wir erfüllen müssen“, erklärte Amelung. Das seien Baustandards, ausreichend Platz für die Kunden und vieles mehr.

"Das ist ganz einfach ein logistisches Problem"

Norbert Amelung, Gesellschafter der Kaltenbach-Gruppe (dritter von links), verdeutlichte die Platzprobleme am Standort.

„Bei 35 bis 40 Werkstattdurchgängen am Tag kommen ständig Kunden an und fahren wieder. Die wissen nicht, wo sie mit ihren Autos hin sollen. Das ist ganz einfach ein logistisches Problem.“ Gerade Mini gehöre in eine Stadt wie Lüdenscheid, findet der Gesellschafter. „Die Mini-affinen Leute wohnen in der Stadt.“ Im Geschäftszweig „Junge Gebrauchte“ würden Jahreswagen verkauft, die zuvor beim Hersteller intern genutzt wurden. „Wir müssen einen Anteil dieses Geschäftsfeldes leisten“, so Amelung.

Bei der Stadt habe er schon mal vorgesprochen und einen Plan für die mögliche Gestaltung der Fläche neben dem Autohaus präsentiert, so der Geschäftsführer.

Bäume, die nicht gefällt werden dürfen, Teil des Problems

„Bisher waren sechs, sieben Bäume, die nicht gefällt werden dürfen, ein Problem. Aber ich würde die ja so oder ähnlich auch wieder pflanzen“, beteuerte Amelung.

„Die Verwaltung war bislang gesprächsbereit. Die Flächen hinter unserem Haus haben wir ebenfalls von der Stadt gepachtet. Jetzt hoffen wir einfach, dass die Stadt sich entschließen kann, noch eine weitere Grundstücksfläche zu veräußern."

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