Kabelfehler ließ Teil der Parkstraße im Dunkeln

Nach und nach wechseln Mitarbeiter der Stadtwerke die Straßenleuchten aus. Der Bund fördert dies finanziell, wenn durch die Auswechslung mindestens 60 Prozent weniger Energie verbraucht wird.

LÜDENSCHEID ▪ Paul Wunderlich wunderte sich in einem LN-Leserbrief darüber, dass entlang der Parkstraße 57 Straßenleuchten ausgetauscht wurden, es dennoch aber über mehrere hundert Meter stockdunkel geblieben sei.

„Dort war ein Kabelfehler aufgetreten, der jetzt aber beseitigt ist“, sagte am Montag Yvonne Schubert, beim Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) für die Straßenbeleuchtung zuständig. Schon im Jahr zuvor und auch im gesamten laufenden Jahr waren Mitarbeiter der Stadtwerke damit beschäftigt, Energie fressende Quecksilberdampflampen durch LED-Technik zu ersetzen. „Im nächsten Jahr drubbelt es sich noch einmal. Dann stehen 2000 Auswechslungen auf dem Programm.“ In diesem waren es rund 1100.

Einerseits können so jährlich mehr als 200 000 Kilowattstunden Strom und 130 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Das entspricht laut Verwaltung einer Stromkosteneinsparung von 40 000 Euro. Andererseits erlaubt die mit der Neuinstallation verbundene Lichttechnik auch eine bessere Bündelung des Lichts, das dann zum Beispiel gezielter den Bürgersteig beleuchtet statt zu weit streut. Verbunden mit klarerem Glas anstatt des milchigen zuvor müsse man sich sicherlich an die neue Leuchtkraft gewöhnen, sagt die Expertin auf die Kritik von Autofahrern angesprochen, die sich geblendet fühlen.

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