Wahlprogramm der Jusos: „Jugendliche brauchen Treffs“

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Juso-Vorsitzender Dominik Hass, Philipp Siewert, Linda Engels, Shari Kowalewski, Marcus Gawlik, Steffen Kriegel und Fabian Ferber (v.l.) stellten gestern ihr Programm für den Kommunalwahlkampf 2014 vor und luden für den 21. Dezember von 10 bis 16 Uhr zum Glühwein vor dem Alten Rathaus ein. Auch dort können Interessierte mehr über die Ziele der Jusos erfahren.

Lüdenscheid - Nach eineinhalbjähriger Vorbereitung, vielen Recherchen, Gesprächen und Diskussionen steht das Programm der Jusos zur Kommunalwahl im Mai 2014: Unter dem Titel „Unser Lüdenscheid von morgen“ haben sie sechs Schwerpunkte entwickelt, mit denen sie werben.

Am Montag stellten der Vorsitzende Dominik Hass, seine Stellvertreterin Shari Kowalewski und die fünf Kandidaten für den Stadtrat – allesamt unter 35 Jahre jung – das Programm im Willy-Brandt-Haus vor.  „Wir haben mit Vertretern der Lüwo, der MVG, der Jugendzentren und dem Bürgermeister gesprochen, auch ein Seminar zu städtischen Haushalten besucht und uns einen Überblick über die Kultur- und Kneipenszene gemacht. Zudem haben wir auf unseren Treffen montags im Parteibüro mit Jugendlichen gesprochen, auch Freunden von außerhalb, die einen anderen Blickwinkel auf die Stadt haben“, beschreibt Dominik Hass die Vorgehensweise. „Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der alle Menschen die Möglichkeit zur Teilhabe am sozialen Leben haben, in der es nicht auf das Portemonnaie der Eltern ankommt“, heißt es in der Einleitung.

Dazu gehört zum Beispiel die kostenlose Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und eine erneute Aktivierung der Nachtbusse zum Wochenende. Um junge Familien an die Stadt zu binden, müsse geeigneterer Wohnraum geschaffen werden, ebenso Studenten und Auszubildenden bezahlbares Wohnen ermöglicht werden.

Für die Freizeitgestaltung sei es wichtig, öffentliche Plätze zu sanieren, beispielsweise Grillplätze zu schaffen oder mehr Freizeitplätze im Grünen. Im Jugenbereich dürfe es keine weiteren Kürzungen geben. Angebote für Jugendliche dürfe es nicht nur stadtzentral, sondern auch und gerade in den Stadtteilen geben. „Jugendliche müssen einen Treffpunkt haben in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet“, fordern die Jusos. Weitere Schwerpunkte sind die Schul- und Bildungspolitik, die Jugendkultur und eine tolerante Gesellschaft.

Stolz sind die Jusos auf die fünf jungen Kandidaten für den Stadtrat: Philipp Siewert (19), Linda Engels (22), Marcus Gawlik (31, Steffen Kriegel (33) und Fabian Ferber (27).

Weitere Informationen gibt’s unter der Internet-Adresse www.jusos-luedenscheid.de

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