Junge Löwen unterstützen die alten Hasen

Mit Gründerin Myra Mani, dem neuen Präsidenten Nicolas Apitzsch, Vize-Präsidentin Karolina Panzer und Dr. Brigitte Südkamp vom bürgenden Lions Club Minerva (v.l.) freuen sich die jungen Leos auf die offizielle Gründung des Clubs Hyperion.

LÜDENSCHEID ▪ Die drei Lions-Clubs in Lüdenscheid bekommen tatkräftige Unterstützung durch die aktive Jugend.

Auf Initiative des Lions- Clubs Lüdenscheid Minerva – mit Britta Kunkel als Präsidentin und Dr. Brigitte Südkamp als Vize-Präsidentin – und durch das Engagement der Leo-Beauftragten Myra Mani (Mitglied des LC Lüdenscheid Minerva) haben sich 17 junge Leute zusammengefunden und werden sich ab sofort für zusätzliches soziales Engagement in Lüdenscheid einsetzen.

Die Leo-Clubs sind die Jugendorganisation von Lions Clubs International. Aktive junge Menschen auf der ganzen Welt im Alter von 16 bis 30 Jahren helfen durch persönlichen Einsatz dort, wo Hilfe benötigt wird. Diese Hilfe erfolgt durch die Clubs vor Ort, aber auch auf nationaler und internationaler Ebene. Derzeit gibt es in Deutschland rund 180 Clubs mit mehr als 3000 Mitgliedern.

Die Clubs setzen sich aus Schülern, Studenten, Auszubildenden und jungen Berufstätigen zusammen. Politisch und konfessionell ungebunden sind Leos – so sagen sie – offen für jeden. Die Mitgliedschaft sei unabhängig von gesellschaftlicher Stellung und finanziellen Möglichkeiten. Hier gelte es weniger durch finanzielle Mittel sondern durch tatkräftiges Engagement zu glänzen.

Leo steht für Leadership („Führung“), Experience („Erfahrung“), Opportunity („Gelegenheit“):

Leo-Clubs unterstützen sozial schwächere und hilfsbedürftige Menschen und lenken so das gesellschaftliche Bewusstsein auf diese Randgruppen. Die aktive Hilfe, die sogenannten Activities, wählt jeder Club nach den Bedürfnissen seiner Umgebung und den Interessen seiner Mitglieder aus. Das Engagement eines Clubs zeigt sich zum Beispiel in der Organisation von Ausflügen mit Menschen mit Behinderung oder Waisenkindern, Unterstützung von Obdachlosen oder Straßenkindern sowie Spendensammlungen bei Benefizveranstaltungen. Der Phantasie sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. „Leo zu sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen, dabei Spaß zu haben und viele Freundschaften vor Ort und in der ganzen Welt zu knüpfen“, so Myra Mani, die selbst fünf Jahre in einem Münchener Leo-Club aktiv war und sich sehr über das große Interesse der jungen Menschen, die hier aktiv werden wollen, beziehungsweise schon sind, freut. Beim Gruppentreffen am Mittwochabend im Gasthaus Schwejk sagte sie: „Meine Gründungsarbeit ist soweit erledigt. Ich übergebe nun die Verantwortung dem neuen Club und insbesondere dem zukünftigen Präsidenten Nicolas Apitzsch und der Vize-Präsidentin Karolina Panzer.“

Im Herbst wird der Club Lüdenscheid Hyperion ganz offiziell von seinem bürgenden Lions Club Lüdenscheid Minerva aufgenommen. Bis dahin sind aber schon einige Aktivitäten in und um Lüdenscheid geplant. So beispielsweise eine Aktion anlässlich des Weltkindertages „Ein Teil mehr im Einkaufswagen“, bei der Bürger aufgerufen sind, ein Teil mehr zu kaufen und das zugunsten einer gemeinnützigen Institution, wie der Lüdenscheider Tafel, zu spenden.

Wer Interesse an der Mitarbeit in dem Leo-Club hat kann sich unter myra.mani@mani-online.com melden.

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