„Schaurig-schöne“ Geschichte

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Das Team der Jungen Altstadtbühne übergab an der Luisenstraße das Einspielergebnis – insgesamt 1800 Euro.

Lüdenscheid - Das Einspielergebnis der jüngsten Auftritte der Jungen Altstadtbühne hat ergeben, dass an gemeinnützige Vereine insgesamt 1800 Euro gespendet werden können. Den größten Betrag erhielt MIKI, der Förderverein des Märkischen Kinderschutz-Zentrums.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Oberstudiendirektorin Antje Malycha (Geschwister-Scholl-Gymnasium), nahm einen symbolischen Scheck über 1200 Euro auf der Bühne im Domizil der Altstadtbühne an der Luisenstraße entgegen. Der Förderverein finanziere im Kinderschutzzentrum eine ganze Stelle, deshalb sei man seh auf Spenden angewiesen und um jeden Betrag dankbar, sagte Malycha. Die Spende komme dem Schutz missbrauchter und verwahrloster Kinder wie Jugendlicher zugute. Ingo Löwen (Junge Bühne) betonte, dass die Junge Bühne für Kinder spiele und es deshalb auch sinnvoll sei, bei den alljährlichen Spenden sich für Kinder einzusetzen.

Neben MIKI erhielten auch der Ingolstädter Verein „Siyabonga“ und das Kinderhospiz in Olpe je 300 Euro. Zusammen kam das Einspielergebnis durch den großen Zuspruch, dessen sich die Inszenierung des bearbeiteten Grimm-Märchens „Die kluge Bauerntochter“ zu Ende des vergangenen Jahres erfreute.

Über die Pläne für das kommende Stück der Jungen Bühne wollte man sich seitens der Verantwortlichen noch nicht äußern. Ingo Löwen ließ lediglich verlauten, dass man an einer „schaurig-schönen“ Geschichte dran sei. Die Idee dazu stamme von ihm selbst. Als Autor habe man nach erfolgreicher Zusammenarbeit wieder den Hagener Stefan Schroeder gewinnen können.

Wie mehrfach berichtet, war Schröder auch Autor des Kinderkrimis „Die famosen 4 und der lachende Heilige“, der in Lüdenscheid auch uraufgeführt wurde. - usc

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