Jugendtreff Stern-Center soll in Musikschule ziehen

Der weiter favorisierte Umzug der VHS, der Musikschule und einer neuen U3-Kita in die Schweitzer-Hauptschule (Bild) hätte auch Folgen für den Jugendtreff im Stern-Center.

LÜDENSCHEID ▪ Der Jugendtreff Stern-Center könnte sich schon bald in der heutigen Musikschule an der Altenaer Straße wiederfinden.

Das zählt zu den Vorschlägen der Stadtverwaltung, die nach einer Untersuchung von fünf Varianten zur künftigen Vewendung der auslaufenden Albert-Schweitzer-Hauptschule dabei bleibt: Mit einem Umzug der Musikschule und der VHS-Verwaltung in das Gebäude an der Kaiserallee fährt die Stadt finanziell am besten. Der Umzug des Jugendtreffs könnte eine Folge davon sein.

Auf 530 000 Euro jährlich taxiert die Zentrale Gebäudewirtschaft der Stadt die möglichen Einsparungen – auch durch Umzüge weiterer Ämter und Einrichtungen. Allerdings sei das heutige Hauptschulgebäude zunächst für 1,14 Millionen Euro für die neue Nutzung herzurichten. Darin enthalten seien indes 490 000 Euro für die ebenfalls dort unterzubringende Drei-Gruppen-Kindertagesstätte, für die Zuschüsse vom Land beantragt werden könnten.

All das könne barrierefrei gestaltet werden. Außerdem blieben 560 Quadratmeter Fläche, etwa für die heutige Beratungsstelle an der Staberger Straße 3. Deren Gebäude wäre dann zu verkaufen. In die leer stehende Musikschule an der Altenaer Straße könne dann der Jugendtreff Stern-Center einziehen, dazu Fachdienste der Stadt, was auch für die Alte Rathausstraße 3 gelte. Im Telekom-Gebäude am Rathausplatz sollen zwei von drei Etagen entmietet werden, nur das Logistikzentrum und das Bauaktenarchiv könnten zu günstigen Mietpreisen bleiben. Die Mietflächen im VHS-Ableger an der Knapper Straße sowie im Volksfürsorgehaus könnten aufgegeben werden.

Für die Nutzung als U3-Kita seien die Räume „optimal“, hier könne die Einrichtung bei Fortführung des Schulbetriebs sogar bereits im Sommer 2013 an den Start gehen, schreibt die städtische Gebäudeverwaltung weiter. Bekanntlich soll der Schulbetrieb dort Mitte 2014 auslaufen.

Kritik an der Trennung von Unterrichten und Verwaltung der Volkshochschule, die am Montag auch in der Ratssitzung von der CDU geäußert wurde, lässt die Stadtverwaltung nicht gelten: Schon heute fänden zahlreiche Kurse an der Knapper Straße statt. Die Trennung sei daher „etabliert“.

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