Jugendfeuerwehr ist wieder mobil

40 Sponsoren machten es möglich, dass die Jugendfeuerwehr nun wieder mobil und flexibel ist. Willi Denecke, erster Vorsitzender des Fördervereins, übergab das mittlerweile dritte Sponsoren-finanzierte Fahrzeug an die Jugendfeuerwehr.

Lüdenscheid - 40 Sponsoren machten es möglich, dass die Jugendfeuerwehr nun wieder mobil und flexibel ist. Willi Denecke, erster Vorsitzender des Fördervereins, übergab das mittlerweile dritte Sponsorenfinanzierte Fahrzeug an die Jugendfeuerwehr.

Bereits im Jahr 2004 war das erste Sponsoren-Fahrzeug vom Förderverein initiiert worden, um einen reibungslosen Transport der Jugendlichen zu Einsätzen, aber auch zu Ausflügen und Freizeiten zu gewährleisten. Zu Ehren des Vorsitzenden war dieses Fahrzeug vom Jugendfeuerwehrteam „Willi“ genannt worden. Durch die stetig wachsende Zahl der Jugendlichen wurde wenig später ein zweites Fahrzeug erforderlich: der „Arriba“ – benannt nach einem Hamburger Schwimmbad, in dem die Jugendlichen im Rahmen einer Freizeit aufgrund von „Bimmelbahnrutschen rausgeflogen sind“ – wie Stadtjugendfeuerwehrwartin Antje Seidel mit einem Augenzwinkern in Erinnerung rief.

2009 ging „Willi“ als Sponsorenfahrzeug „in Rente“ – und wurde vom Förderverein der Jugendfeuerwehr gekauft. Die ehemalige Werbefläche wurde mit Airbrushtechnik umgestaltet, so dass der in die Jahre gekommene Wagen immer noch für Kurzstrecken im Einsatz ist.

Vor drei Jahren übernahm die Jugendfeuerwehr dann ein altes, vom Löschzug Stadtmitte ausgemustertes Löschfahrzeug, das mithilfe des Fördervereins auf die Bedürfnisse der Jugendfeuerwehr umgerüstet wurde.

Mit dem neuen „Mini Arriba“, wie das frisch übergebene Sponsorenfahrzeug gleich getauft wurde, und der bereits vorhandenen „Flotte“ können nun bis zu 35 Jugendliche gleichzeitig transportiert werden. „Ein großes Potenzial der Freiwilligen Feuerwehr kommt aus den Reihen der Jugendfeuerwehr“, lobte Bürgermeister Dieter Dzewas. Vieles sei allein mit der Hauptwache nicht zu leisten, wie gerade wieder die Sturmeinsätze gezeigt hätten.

Im Rahmen der Fahrzeugübergabe wurde auch ein Bild, dass die Viertklässlerin Sofie Jung im Rahmen der Aktion „Kinderkunst im Rathaus“ gemalt hatte an das Team der Hauptwache übergeben. Es soll nun im Brandschutzerziehungsraum seinen Platz finden. Ein Besuch der Feuerwache hatte bei Sofie einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, so dass sie für den Bilderwettbewerb die Fahrzeughalle der Feuerwehr malte. „Normalerweise werden die Bilder im Rathaus ausgestellt, aber dieses Bild soll in der Feuerwache seine Bestimmung finden“, sagte der Bürgermeister. Als Dankeschön für Sofie gab es von Feuerwehrchef Martin Walter einen Kalender und ein Puzzle der Jugendfeuerwehr. - CG

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