Jugendfeuerwehr: „Keine Nachwuchssorgen“

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Der Adventsbrunch, zu dem der Vorstand der Jugendfeuerwehr eingeladen hatte, bildete den feierlichen Rahmen für die Beförderung der Löschzwerge in die Jugendfeuerwehr. - Fotos: Grégoire

Lüdenscheid - „Damals sah es echt düster aus um den Nachwuchs der Feuerwehr“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas, der am Sonntag beim Adventsbruch des Fördervereins der Jugendfeuerwehr im Restaurant Hohe Steinert an alte Zeiten erinnerte.

Im Jahr 2002 gründeten sich dann die Jugendfeuerwehr und der Förderverein, zu dessen Gründungsmitgliedern auch Dieter Dzewas gehört. Heute, 13 Jahre später- besteht kein Grund mehr für Nachwuchssorgen: Die im Schnitt 45 Mitglieder der Jugendfeuerwehr bilden mit großer Freude den Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr.

Vor einiger Zeit wurden dann auch die „Löschzwerge“ gegründet, die wiederum den Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr bilden – und so beliebt sind, dass mittlerweile für die 15 Plätze eine Warteliste besteht. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren gehören zu den Löschzwergen, ab dem 10. Lebensjahr werden sie an die Jugendfeuerwehr übergeben. Diese Beförderung fand am dritten Adventssonntag in einem feierlichen Rahmen beim Adventsbrunch statt. Die neuen Jugendfeuerwehr-Mitglieder erhielten ihren Helm und ihre Handschuhe, sowie einen Gutschein für eine Ausrüstung.

Rund 150 Personen genossen einen geselligen Vorweihnachtstag, der Feuerwehr-Nachwuchs konnte sich beim Bowlen austoben.

Die Leiter der Jugendfeuerwehr – Kevin Dittmann und Sebastian Lang – und der Löschzwerge – Janin Glingener in Vertretung für Björn Plate – klärten in ihrem Jahresrückblick über die verschiedenen Aktivitäten auf: Dazu gehörte neben dem Feuerwehr-Dienst ein abwechslungsreiches Programm mit Freizeiten oder Freizeitparkbesuchen. Insgesamt 18 Betreuer sorgen derzeit für das Wohl der Jugendfeuerwehr-Mitglieder und der Löschzwerge.

Der Adventsbrunch bot den passenden Rahmen, sich für das ehrenamtliche Engagement zu bedanken. Das tat der Fördervereinsvorstand – Willi Denecke, Edda Scharfe, Anja Beißner und Christina Grégoire – mit einem Gutschein für eine gemeinsame Betreuer-Tour.

Der erste Vorsitzende, Willi Denecke, klärte über den personellen Umbruch in der Jugendfeuerwehr und bei den Löschzwergen auf. Er erklärte, dass der Förderverein die Jugendfeuerwehr nicht nur finanziell, sondern auch ideell unterstütze und warb für neue Mitglieder.

Feuerwehr-Dezernent Thomas Ruschin, der selber ein Kind bei den Löschzwergen hat, lobte: „In Lüdenscheid wird Gemeinschaft gelebt. Hier sind viele bemüht, mit Ehrenamt etwas zu erreichen.“

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