Jugendfeuerwehr: Änderungen im Vorstand

Das neue Vorstandsteam – bestehend aus Christina Grégoire, Willi Denecke, Edda Scharfe und Ina Freyaldenhoven (v.l.) – will künftig die Eltern mehr ins Boot holen.

Lüdenscheid - Nach elf Jahren gab es am Dienstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung beim Förderverein der Jugendfeuerwehr personelle Veränderungen.

Nachdem die zweite Vorsitzende Ursula Meyer und Kassiererin Christiane Penzkofer nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung standen, ergänzen nun Edda Scharfe und Christina Grégoire das Vorstandsteam um den ersten Vorsitzenden Willi Denecke. Das Amt der zweiten Vorsitzenden bekleidet künftig Edda Scharfe, Ina Freyaldenhoven wechselte in das Amt der Kassiererin, Christina Grégoire wurde zur Schriftführerin gewählt. Die Satzung wurde um einen Beisitzer erweitert, so dass jetzt Stadtjugendfeuerwehrwartin Antje Seidel, Löschzwerge-Leiterin Ina Standke und Feuerwehrchef Martin Walter dem erweiterten Vorstandsteam angehören.

„Wie wichtig die Jugendfeuerwehr ist und welche Bedeutung sie national hat, wurde gerade Anfang Juni von der deutschen Nationalstiftung mit Verleihung des Deutschen Nationalpreises an die Jugendfeuerwehren eindrucksvoll unterstrichen. Für unsere Jugendfeuerwehr und die Arbeit des Fördervereins wurde das auch mit der Ehrung für den Vorstand und Überreichung der Ehrennadel an die Vorstandsmitglieder durch die Stadt Lüdenscheid auf dem Neujahrsempfang gewürdigt. Das hat unsere Arbeit bei vielen ins Bewusstsein gerückt und einen Mitgliederschub ausgelöst“, informierte Denecke. So stieg die Mitgliederzahl auf zurzeit 115.

Mit der Gründung der Löschzwerge im März letzten Jahres wurde ein weiterer Meilenstein für die Nachwuchsförderung gesetzt. „15 Kinder werden von fünf Betreuern feuerwehrtechnisch unterrichtet, fünf Kinder konnten bereits an die Jugendfeuerwehr übergeben werden, so dass weitere Kinder von der Warteliste nachrücken konnten“, informierte Ina Standtke.

Mit rund 7200 Euro konnte der Förderverein diverse Projekte der Jugendfeuerwehr unterstützen. Mit großer Freude erwähnte Denecke einige Spenden, die aufgrund runder Geburtstage „einen guten Schub in die Kasse gebracht haben.“

Der Dank von Feuerwehrchef Martin Walter ging an die Jugendwarte, die die 50 Jugendlichen in verschiedenen Gruppen betreuen. 31 freiwillige Feuerwehrmänner- und frauen seien in den letzten sechs Jahren aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr gewechselt.

Stadtjugendfeuerwehrwartin Antje Seidel informierte über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr und die geplante Freizeit. Am Samstag wird die Lüdenscheider Jugendfeuerwehr mit 28 Jugendlichen bei einer Großübung in Werdohl vertreten sein. Zudem informierte sie, dass der Kalender für das nächste Jahr „schon in der Mache sei“ und bewarb das 500 –Teile-Puzzle der Jugendfeuerwehr.

Da immer wieder mangelndes Interesse der Eltern beklagt wird, zählt zu den ersten Aufgaben des neuen Vorstandsteams die Eltern künftig mehr ins Boot zu holen. - CG

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