Jugendarbeit Kluse: SPD will sparen

LÜDENSCHEID ▪ Es ist zwar nur ein Prüfantrag an die Verwaltung, aber er birgt schon einen gewissen Sprengstoff: Die SPD hat am Dienstag im Jugendhilfeausschuss (JHA) eine Überprüfung beantragt, ob die Haushaltsmittel, die dem Jugendtreff Stern-Center zur Verfügung stehen, nicht ausreichen, um damit das Projekt „Aufsuchende Jugendarbeit Kluse“ zu finanzieren.

Damit könnten nach Auffassung der jugendpolitischen Sprecherin der SPD, Verena Kasperek, knapp 6000 Euro eingespart werden. Diese Summe war im vergangenen Jahr erforderlich, um das Projekt umzusetzen. Zwei Honorarkräfte hatten die aufsuchende Jugendarbeit in dem Stadtteil durchgeführt. Zielgruppe sind die 11 bis 16-Jährigen, deren zentraler Treffpunkt der Spielplatz Kluse ist. Das Team Kluse ist eng angebunden an die vorhandene Struktur im naheliegenden Jugendtreff Stern-Center, das zwischen 100 und 130 Besucher zählt. Die SPD möchte nun wissen, ob sich das Projekt, das parteiübergreifend grundsätzlich im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans weitergeführt werden soll, nicht aus den zur Verfügung stehenden Mitteln des Jugendtreffs Stern-Center bestritten werden kann. Ob dies geht, ohne die bisherige Arbeit des Jugendtreffs einzuschränken, stellten sowohl Ausschussmitglied Michael Tschöke als auch Jugendamtsleiter Hermann Scharwächter in Frage. Dennoch wurde der Antrag abgesegnet, die Weiterführung des Projekts ebenfalls einstimmig beschlossen.

Das gilt auch für die Erhöhung der Kindergartenbeiträge um 8,5 Prozent. Wie berichtet, will die Stadt auch die Beiträge für den Besuch der Offenen Ganztagsschule zum Beginn des kommenden Schuljahres entsprechend anheben. Der JHA gab schon einmal grünes Licht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare