Urkunden für die besten Musikanten

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Aus den Händen der stv. Bürgermeisterin gab’s Urkunden und Blumen.

LÜDENSCHEID - Die erste Etappe ist geschafft. Im Rahmen einer Matinee der Preisträger präsentierten sich die erfolgreichen Teilnehmer des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ 2013 im Kammermusiksaal der städtischen Musikschule. Die Urkunden überreichte Lüdenscheids 2. stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Meyer.

Den Reigen des Vorspiels der erfolgreichen Musikschüler eröffnete Luis Tornow am Violoncello mit „Ballo Ongaro“, einem Stück, das wohl um 1670 entstanden, dessen Urheber jedoch nicht überliefert ist. Nach Tornows froh bewegtem Auftakt machte sich Anna-Paula Rößler (Violine) an den munteren „Stiefeltanz“ von Andrea Holzer-Rhomberg heran. Das Gitarrenduo Lina Marie Frenz und Leni Knobel trug die heitere italienische Volksweise „Mein Hut, der hat drei Ecken“ vor. Die gut aufgelegte Nadine Waimann verschaffte sich eindrucksvoll mit William Henry Squires bewegter „Tarantella opus 23“ Gehör. Mit einem gediegenen englischen Tanz und dem bedächtig vorgetragenen „Walross-Blues“ von Claus Schröder stellten sich Daniel Schulte und Philipp Schwarz (beide Gitarre) ihrem Publikum im Kammermusiksaal vor.

Violinistin Emily Leitgeb widmete sich mit ihrem Begleiter am Klavier, Dominic Leitgeb, der Komposition „Sehnsuchtswalzer“ von Andrea Holzer-Rhomberg. Nach Julia Waimanns trefflichem Vorspiel „The Next Time“ von Pam Wedgwood machte sich das Gitarrenduo Gina Buddemeier und Noémie Ludet an das wechselvolle Stück „Cancion de la Rosa Cansada“ von Jan Thomsen und Torsten Ratzkowski. Yvonne Waimann zeigte mit dem ersten Satz aus Oskar Riedings Violinkonzert G-Dur ihr Können auf.

Phasenweise überragend: Alexandra Meier an der Violine mit der ausdrucksvollen wie lehrreichen Komposition „...wenn Bär und Maus tanzen gehen“ von Frank Zabel. Sofie Waimann bot einen farbigen „Danse Espagnole“ von Manuel de Falla. Für den erkrankten Konrad Brandts sprang Katja Fernholz-Bernecker ein, sodass sich Jakob Scheidweiler mit Farrautos „Morenita do Brazil“ präsentieren konnte.

Strahlend spielte schließlich Sophia Strehmel das mit technischen Kapriolen gespickte Werk „Oberek I“ von Grazyna Bacewicz. Unspektakulär exakt wie reif legte Tobias Zorn am Marimbaphon Bachs Präludium aus der Suite Nummer 1 für Violoncello G-Dur im Kammermusiksaal hin. - usc

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