30 Teilnehmer stellen sich dieser Herausforderung

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30 Teilnehmer der Musikschule Lüdenscheid stellen sich dem Wettbewerb.

Lüdenscheid – „Ich kann mich an keine Veranstaltungsreihe erinnern, die die Sparkasse länger schon gefördert hat als den Wettbewerb ,Jugend musiziert'. Wenn es den nicht geben würde, müsste er erfunden werden. Sich diesem Wettbewerb zu stellen, ist eine Herausforderung. Das ist Kultur ohne Effizienzgedanken.“

Thomas Meermann (Sparkasse Lüdenscheid) kam gestern Vormittag gern in den Kammermusiksaal. In Vertretung der erkrankten Musikschulleiterin Katja Fernholz-Bernecker stellten Andrea Ertz und Aaron Schröder (Teilnehmer und Bundesfreiwilliger der Musikschule) die Modalitäten für den Wettbewerb vor. Am 25. und 26. Januar wird in der Musikschule an der Altenaer Straße für die Weiterleitung zum Landeswettbewerb musiziert. „Wir haben aus unserem Haus sehr viele Teilnehmer“, freute sich Andrea Ertz über den Nachwuchs. 27 Schüler der Musikschule Lüdenscheid spielen vor, hinzukommen weitere drei Teilnehmer, die an „Jugend jazzt“ in Dortmund teilnehmen (1. und 2. Februar). 

Sieben hauseigene Streicherensemble in verschiedenen Altersgruppen spielen am Samstag, 25. Januar, im Kammermusiksaal vor der Jury, die jüngsten davon in der Altersklasse 1B, zwischen neun und zehn Jahre alt. Weitere fünf Ensemble spielen in höheren Altersklassen, „Da sind Musikschüler, von denen man schon immer mal wieder 'was gehört hat“, so Ertz.

Am Sonntag, 26. Januar, stellt sich mit Luis Schumann ein Musikschüler im Bereich Sologesang vor, begleitet von Andrea Ertz am Klavier. Zwischen zehn und 20 Minuten lang wird der Auftritt sein. Das Programm ist gemischt und reicht von Mozart und Grieg über Scarlatti und Monteverdi bis hin zu Julius Kerwin Stynes „Don't rain on my parade“ in A-Dur.

Der Förderverein der Musikschule kümmert sich wie in jedem Jahr um das Wohl der Gäste. Mit Aaron Schröder und Robert Brand (Trompete) gehen ein Wochenende später zwei Musikschüler beim „Jugend jazzt“ in Dortmund an den Start. Auch hier ist das nordrhein-westfälische Teilnehmerfeld nach Altersklassen gestaffelt.

Die Schwierigkeit dabei: Die Rhythmusgruppe wird in Dortmund gestellt. Aaron Schröder: „Man hat dann eine Viertelstunde Zeit, sich mit der Gruppe zu besprechen, und dann wird gespielt. Bewertet werden zum Beispiel das Arrangement, die Kreativität und die interaktive Fähigkeit.“ Gemeinsam mit Musikschullehrer Thomas Wurth haben die jungen Musiker mit „Blue Bossa“ von Chet Baker und Wolfgang Lackerschmid ein Stück für Vibrafon und Trompete zusammengestellt, für das kaum Noten vorhanden seien, erzählt Schröder.

Anfangs sei es Interesse an dem Wettbewerb gewesen, inzwischen aber zur Leidenschaft geworden. Und wichtiger als Preise oder Weiterleitungen seien ohnehin die Vernetzung, der Austausch und das Knüpfen von Kontakten. Der Eintritt zu den Wertungsspielen ist frei. Am 16. Februar folgt das Preisträgerkonzert der Teilnehmer im Kammermusiksaal mit Urkundenverleihung, am 29. Februar in Hagen in der Sparkasse das Dankeschön-Konzert für die Sparkasse.

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