Jugend mehr in den Fokus rücken

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Klaus Schäfer, Staatssekretär a.D. des NRW-Jugendministeriums (3. von links), mit Vertretern der Stadt und von Jugendverbänden.

Lüdenscheid - Im Rahmen der Erstellung des 15. Kinder- und Jugendberichts, der der Bundesregierung 2016 vorgelegt wird, soll auch ein Stimmungsbild von Jugendlichen zu Papier gebracht werden.

Dazu besuchte am Freitag Klaus Schäfer, Staatssekretär a.D. des Jugendministeriums NRW, den Jugendtreff Audrey’s, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. In mehreren NRW-Städten möchte Schäfer möglichst authentische Gespräche mit Jugendlichen aus unterschiedlichen sozialen Milieus führen.

Fragen, die Schäfer stellt, sind beispielsweise, wie sich Jugendliche selbst sehen und was jugendlich sein überhaupt ist. Auch der Begriff Freiraum soll Thema sein. „Viele klagen darüber, dass sie aufgrund der Schule wenig Freiräume haben, alles durchgeplant ist“, erklärte Klaus Schäfer im Vorgespräch mit Vertretern des Landesjugendrings, des Stadtjugendrings, der Jugendhilfe- und Bildungsplanung sowie des Jugendamtes. Auch über die Flüchtlingsströme sowie über das Thema Schule möchte Schäfer mit den Jugendlichen sprechen.

Generell sei das Thema Jugend in den vergangenen Jahren zu sehr vernachlässigt worden. „Der Fokus lag zuletzt vor allem auf den Kindern. Das Thema Jugend muss mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden“, sagte Schäfer und erntete dafür sogleich Lob von Michael Heide-Gentz, dem Leiter des Jugendtreffs Audrey’s: „Ich bin froh, dass Sie das sagen.“

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