Johanniter-Stift Oeneking ist „sehr gut“

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Eva Manns, Leiterin des Johanniter-Stiftes Oeneking (li.) und Sozialdienstleiterin Nadine Schlieper freuen sich über die sehr gute Benotung durch den Medizinischen Dienst.

LÜDENSCHEID - Der Johanniter-Stift Oeneking hat die aktuelle Prüfung Anfang Februar durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit der Note „Sehr gut“ bestanden.

„Wir sind ganz stolz auf diese Beurteilung“, sagt Einrichtungsleiterin Eva Manns und spricht ein dickes Lob an die 70 Mitarbeiter der Senioreneinrichtung an der Harlinger Straße aus: „Das ist nur durch ihren großen Einsatz möglich. Sie haben wirklich Pionierarbeit geleistet.“

Die unruhigen Zeiten, in denen es in fünf Jahren fünf Einrichtungsleiter und mehr als zehn verschiedene Pflegedienstleiter gab und die Benotung bei 3,8 lag, gehören, seitdem die Johanniter die Einrichtung vor knapp zwei Jahren übernommen haben, der Vergangenheit an. Seit April 2011 ist Eva Manns, die auch die Einrichtung der Johanniter Am Hagedornskamp leitet, Chefin. „Wir haben das Pro Doku-Pflegemodell der Johanniter übernommen und profitieren von den damit verbundenen Synergieeffekten. Die Pflegeplanung ist einfacher, ebenso die Dokumentation. Die Abläufe sind runder“, beschreibt sie die Vorteile. Ein Qualitätsbeauftragter ist für beide Einrichtungen zuständig.

Sozialdienstleiterin Nadine Schlieper, die schon mehr als zehn Jahre dabei ist, ist unter anderem für das Einzugsmanagement zuständig. Allein im vergangenen Jahr waren es 99 Aufenthalte zur Kurzzeitpflege und 36 Festeinzüge, die von ihr zu organisieren waren. „Viele, die bei uns die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen haben, kommen wieder oder ziehen später ganz ein. Das ist ein gutes Zeichen für unsere Arbeit“, sagt sie. Zurzeit sind 68 von 71 Plätze belegt. Als Eva Manns im April 2011 die Regie übernahm, waren es nur 38. Inzwischen entwickelt sich die Einrichtung geradezu zu einem Vorzeigeprojekt. „Es macht Spaß“, sagen die beiden Frauen und heben auch die kollegiale Zusammenarbeit mit den anderen Johanniter-Einrichtungen hervor. 36 sind es in NRW, 98 bundesweit.

An der Harlinger Straße hat die Johanniter Seniorenhäuser GmbH zudem mit dem Kauf der Immobilie ein wichtiges Zeichen für die Zukunft gesetzt. Aber nicht nur in Steine und Renovierungen der Etagen investieren die Johanniter, sondern auch in Inhalte. So steht ein Projekt an, das die Lebensqualität bettlägeriger Bewohner verbessert. „Wem es, nachdem er zunächst noch in der Hausgemeinschaft leben konnte, schlechter geht, soll dennoch weiter teilhaben können so gut das geht“, sagt Eva Manns.

Zudem soll bis zum Sommer dieses Jahres ein Café mit Terrassenbetrieb innerhalb des Restaurants eingerichtet werden. „Interessierte Betreiber können sich bei uns melden.“

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