Johanniter: Menschliche Not erschüttert

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Rund 30 Männer und Frauen waren zur Versammlung der Johanniter an der Alsenstraße erschienen.

LÜDENSCHEID -  Vom Sanitätsdienst bis zur Auslandshilfe, von der Jugendarbeit bis zur Seniorenbetreuung – die Johanniter bieten den Menschen bekanntlich ein breites Spektrum an sozialen Leistungen. Und die Angebotspalette gewinnt angesichts sich ändernder gesellschaftlicher Realitäten weiter an Vielfalt. Darüber haben auch die LN in der Vergangenheit immer wieder berichtet.

Offerten, Entwicklung, und Leistungsfähigkeit der Helfergemeinschaft rückten jetzt auch bei der Mitgliederversammlung des Johanniter Regionalverbandes Südwestfalen ins Rampenlicht. Birgit Niehaus-Malytczuk – sie bildet zusammen mit Wolfgang Schlüter den Regionalvorstand des Verbandes – blieb es dabei vorbehalten, über die Arbeit der Johanniter seit 2011 zu berichten. Vor rund 30 Zuhörern stellte Niehaus-Malytczuk dabei sämtliche Johanniter-Dienste in einer umfänglichen Dokumentation vor.

Die zahlreichen Aufgaben werden dabei von 280 Hauptamtlichen sowie 421 aktiven ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet. Zuletzt wurden die Johanniter in Südwestfalen von exakt 27 005 Fördermitgliedern unterstützt. Hier musste Niehaus-Malytczuk indes einen Rückgang vermelden. Denn vor zwei Jahren gab es noch 29 711 Fördermitglieder. Ein recht deutlicher Schwund also. Ob und wie der Trend wieder umgekehrt werden kann, ist ungewiss.

An der gesellschaftlichen Bedeutung der Johanniter-Sozialdienste ließ Niehaus-Malytczuk hingegen keinen Zweifel: „Ich habe in meinem Leben ja auch schon so einiges gesehen, Aber was man bei der Johanniter-Arbeit mitunter an menschlicher Not sieht, ist erschütternd.“

Ein weiteres Thema bei dem Mitgliedertreffen an der Alsenstraße: die Wahl von drei südwestfälischen Vertretern für die Landesvertreterversammlung am 14. September in Münster. Hier entschieden sich die Johanniter für Karsten Schmidt, Markus Ferber und Anke Crone. - dt

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