Johannes-Busch-Haus schafft neuen Treffpunkt

Hochstraße 40 a: So lautet die Adresse des neuen Seniorencafés des Johannes-Busch-Hauses, das am Freitag von Einrichtungsleiter Frank Scheibe (l.) gemeinsam mit Betreuerinnen, Bewohnern und Nachbarn eröffnet wurde.

LÜDENSCHEID ▪ Das Johannes-Busch-Haus macht einen weiteren Schritt nach „draußen“. Am Freitag eröffnete Einrichtungsleiter Frank Scheibe an der Hochstraße 40 a ein Seniorencafé. „Das wurde aber auch höchste Zeit.

Die Seniorenbetreuung bei uns platzt aus allen Nähten“, freute er sich gemeinsam mit Gästen über das erweiterte Angebot. Sein Dank ging an Mitarbeiter der Ehrenamtsbörse, die Senioren selbst und ihre Betreuer, die im Vorfeld viele Wochen geplant und gewerkelt hatten, um das Café zu gestalten. Auch die engagierte und „unnachahmliche Art“ von Bereichsleiterin Heike Sternemann habe nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass das Projekt habe umgesetzt werden können. Das ist gut gelungen, denn die Atmosphäre ist gemütlich und lädt zu einem Besuch ein.

Montags bis freitags ist das Seniorencafé von 8 bis 14 Uhr geöffnet, und zwar nicht nur für Bewohner des Johannes-Busch-Hauses, sondern auch für Menschen mit geistiger Behinderung aus dem weiteren Umfeld. „Einerseits werden auch unsere Bewohner immer älter, anderseits wissen wir, dass auch Menschen, die außerhalb unserer Einrichtung leben, Unterstützungsbedarf haben“, betonte Heike Sternemann. Das Seniorencafé sei nicht vergleichbar mit dem „Kleinen Prinzen“ in der Altstadt, weil es nicht gewerblich betrieben werde. Es gehe einfach darum, einen Treffpunkt zu schaffen, in dem die Besucher Spaß und Freude haben und sich austauschen können. Auch in der Nachbarschaft, die herzlich eingeladen sei, komme das Café bereits gut an.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Meyer lobte die Idee, neue Wege zu gehen und hob den Gedanken der Inklusion hervor, der unter anderem auf das gemeinsame Miteinander behinderter und nicht behinderter Menschen setzt.

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