Rotkreuzler Jörg Skorupa macht die „125“ voll

DRK-Mann Jörg Skorupa, seit 40 Jahren im aktiven Dienst, bei seiner 125. Blutspende im DRK-Heim in Brügge. -  Foto: Salzmann

Lüdenscheid - „Wenn jemand bereit ist, seine Freizeit zu opfern, um Menschen zu helfen, dann gehört die Blutspende dazu.“ Dienst am Nächsten besitzt für Rotkreuzler Jörg Skorupa hohen Stellenwert.

Beim sommerlichen Blutspendetermin im DRK-Heim in Brügge spendete der gebürtige Schalksmühler („Nur dort geboren, ich bin Brügger“) am Freitag zum 125. Mal Blut. Gleichzeitig feierte er sein 40-jähriges Jubiläum als aktiver Rotkreuzler, fast 30 Jahre davon als Ausbilder.

„Es hat mich immer beeindruckt, dass Menschen ihr Blut hergeben“, erzählt er. Nachdem er mit 13 Jahren ins Jugendrotkreuz eingetreten war, half er schon mit 16 Jahren bei Blutspendeterminen mit. „Ich konnte es kaum erwarten, volljährig zu werden und selber Blut zu spenden.“

Seit seinem 18. Lebensjahr geht der Brügger – wenn nichts dazwischenkommt – viermal in Jahr zur Blutspende. Dabei nimmt er bevorzugt die Blutspendetermine in Brügge wahr. War oder ist dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich, weicht er auch schon mal nach Hagen, zum Stadtverband nach Lüdenscheid oder nach Attendorn, wo er arbeitet, aus. „Bundeswehrbedingt hab ich auch in Nordholz gespendet.“ Um Leben zu retten, besitzt er einen Organ- und Knochenmarkspenderausweis der DKMS.

Seit fast 30 Jahren ist Jörg Skorupa, den viele Menschen durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Stadtverbandes Lüdenscheider Gesangvereine kennen, als DRK-Ausbilder in Erster Hilfe und im Sanitätsdienst tätig – überwiegend vor Ort, aber auch in Nachbarvereinen. Von 2000 bis 2006 leitete er die Brügger DRK-Gemeinschaft. Einsätze mitzufahren, ist für den rührigen DRK-Helfer aus beruflichen Gründen wegen und vielfältiger anderweitiger Verpflichtungen schwierig geworden. Durch den Schichtdienst in Attendorn „ist die Abkömmlichkeit erschwert“, wie er sagt. Der Einsatz, der ihm am meisten im Gedächtnis geblieben ist? „Der Großbrand im Haus Hellersen“, kommt es wie aus der Pistole geschossen.

Zur Blutspende wird Jörg Skorupa auch weiterhin gehen. „Wenn nichts passiert, kommt die 150. Spende“, lacht er. Nach „getaner Arbeit“ konnte er sich wie alle anderen Blutspender im Hof, wo das DRK-Team mit Spezialitäten vom Grill, Salaten und frischem Obst aufwartete, stärken. Zehn ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz, alle Spender zu versorgen.

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