Knapper Schulhof: Endspurt mit Handarbeit und schwerem Gerät

Der Turm mit Wendelrutsche braucht noch die Tüv-Abnahme.

Lüdenscheid - Die offizielle Einweihung war zwar schon im Juni, trotzdem ist noch nicht alles fertig. In einem Teilbereich des Knapper Schulhofes wird weiter fleißig gearbeitet.

Ein großer Turm mit Wendelrutsche im hinteren Teil des Geländes ist noch abgesperrt, weil drumherum noch „Parkour“-Elemente, Schaukeln und eine Kletterwand entstehen. Ein sogenanntes Forum Klassenzimmer inklusive Bühne wird im Moment mit schwerem Gerät und Handarbeit angelegt. Im August, so verkündet es die die große Schautafel am Schulhofeingang, die das Denkfabrik-Projekt erläutert, soll alles fertig werden. Im November 2013 hat die ehrgeizige Umgestaltung begonnen.

„Wir sind grundsätzlich gut im Zeitplan“, bestätigt Landschaftsarchitekt Friedhelm Ebbinghaus aus Breckerfeld. „Aber ob wir noch vor Schulbeginn alles hinkriegen, weiß ich nicht.“ Bedingt durch die Urlaubszeit dauere es im Einzelfall etwas länger. Der zuständige Mitarbeiter für die Tüv-Abnahme der Rutsche sei zum Beispiel in Urlaub. Manche Teile hätten auch eine sehr lange Lieferzeit, ruft er in Erinnerung. Die Leuchtkörper, beispielsweise, sollen erst im September geliefert werden, damit aber immer noch rechtzeitig vor dem Beginn der dunklen Jahreszeit. Die lange Wartezeit lohne sich aber: Das ungewöhnliche Lichtkonzept wirft schließlich bunte Schatten. Auch die Zuleitungen für die Leuchten werden erst im Nachgang gelegt. Das, so Ebbinghaus, sei problemlos möglich.

Im Zusammenhang mit dem Bühnenbau wird eine kleine Stufenanlage entstehen. Das Schaukelgerüst ist schon aufgebaut, der Ballfangzaun da. Eine Ballspielmöglichkeit auf dem Gelände stand ganz oben auf der Wunschliste der Anwohner. Dass die frühzeitig eingebunden waren und sich auch sehr engagiert haben, ist für Ebbinghaus nicht selbstverständlich: „Die Baumaßnahme macht Spaß, vor allem, das gemeinsam zu entwickeln, hat Spaß gemacht.“ Und es hat letztlich zu einer maßgeschneiderten Anlage geführt: „Wir haben es geschafft, alles, was an Ansprüchen an den Platz gestellt wurde, unterzubringen.“ Weil man sich im Vorfeld verständigt hat und beispielsweise mit einem Lärmschutzgutachten den besten Standort für den Ballspielplatz ermittelt hat, verspricht dies ein weitgehend reibungsloses Miteinander. Also ist der Landschaftsarchitekt sehr zufrieden mit dem bislang Erreichten: „Es ist nicht mehr aufzuhalten, dass es fertig wird.“ - sum

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