Land- und Forstwirtschaft arbeitet besonders viel

Jetzt amtlich: Arbeitnehmer im MK sind fleißiger als anderswo

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Das Arbeitspensum der Erwerbstätigen im Märkischen Kreis, wie hier zum Beispiel im Imdustriegebiet an der Heedfelder Straße, liegt durchschnittlich 13 Stunden über dem Mittelwert NRWs. 

Lüdenscheid/Märkischer Kreis - Das statistische Landesamt hat die durchschnittliche Arbeitsleistung in NRW berechnet. So schnitt der Märkische Kreis ab:

Die Erwerbstätigen im Märkischen Kreis sind im Durchschnitt fleißiger als der Rest von Nordrhein-Westfalen. So lag die durchschnittliche Arbeitsleistung im Kreisgebiet im Jahr 2018 mit 1371 Stunden je Erwerbstätigem (-0,1 Prozent gegenüber 2017) um 13 Stunden über dem NRW-Wert (1358 Stunden). Dies teilte Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt in der vergangenen Woche mit. 

Ganz vorne liegt die Rheinschiene
Die höchsten Pro-Kopf-Arbeitsleistungen ermittelten die Statistiker für das Jahr 2018 entlang der Rheinschiene: Spitzenreiter war Düsseldorf mit einer durchschnittlichen Jahresarbeitsleistung von 1413 Stunden je Erwerbstätigem, gefolgt von den Kreisen Gütersloh (1384 Stunden) und Mettmann (1383 Stunden) sowie Leverkusen (1382 Stunden) und Köln (1381 Stunden). Die landesweit niedrigsten Werte wurden für den Kreis Wesel (1304 Stunden) und Oberhausen (1306 Stunden) ermittelt. 

Viel Arbeit für Land- und Forstwirte
Im Kreisgebiet die höchste Arbeitszeit mit einer Jahresleistung von im Durchschnitt 1794 Stunden hatten die Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, gefolgt von den Erwerbstätigen im Baugewerbe (1617 Stunden). 

Teilweise große Unterschiede
Im produzierenden Gewerbe lag die Pro-Kopf-Arbeitsleistung im Kreisgebiet bei durchschnittlich 1457 Stunden. Wer im Finanz-, Versicherungs-, Unternehmensdienstleister-, Grundstücks- und Wohnungswesen sein Geld verdient, arbeitete 2018 im Schnitt 1344 Stunden. Für Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation liegt der Durchschnittswert bei 1291 Stunden. Mit im Schnitt 1262 Stunden noch knapp 30 Stunden weniger arbeiteten Erwerbstätige bei öffentlichen und sonstigen Dienstleistern sowie in den Bereichen Erziehung und Gesundheit.

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