Fröhliches Video im Netz

Jerusalema in Uniform: Polizei MK tanzt gute Laune ins Internet - als erste Polizei in Deutschland

Auch in der Trainingshalle ließen sich tanzende Polizisten für die Jerusalema-Challenge filmen
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Auch in der Trainingshalle ließen sich tanzende Polizisten für die Jerusalema-Challenge filmen.

Die Polizisten im Märkischen Kreis ließen sich nicht lange bitten: Nach privaten Cliquen, Schulklassen, Pflegeteams oder Nonnen im Kloster hat jetzt auch die Kreispolizeibehörde aus dem Märkischen Kreis ihren Beitrag zur Jerusalema-Challenge im Internet geleistet - als erste Polizei in ganz Deutschland. Ein echtes Gute-Laune-Video!

  • Die Jerusalema*-Challenge geht um die Welt.
  • Als erste Polizeibehörde in Deutschland haben die Polizisten aus dem Märkischen Kreis ein Tanzvideo gedreht.
  • Viele Beamte machten mit - auch in Uniform. Die Resonanz ist riesig.

Es sind ausnahmsweise fröhliche Bilder in Corona-Zeiten, die von der Polizei im Märkischen Kreis zu sehen sind: Tanzende Polizisten im Büro, auf der Wache, vor den Fahrzeuggaragen, am Steuer eines Streifenwagens, in der Sporthalle, in Fluren, maskierte Frauen und Männer am Polizeimotorrad, Zivilkräfte im Konferenzraum, die beiden Handpuppen Lotti und Kurt und sogar ein Polizeihund, der im Takt der Ohrwurm-Musik bellt: Das Jerusalema-Fieber hat nun auch die Ordnungshüter gepackt.

Wie Polizeipressesprecher Marcel Dilling sagt, hat eine Kollegin vor einigen Tagen vorgeschlagen, ein solches Jerusalema-Video ins Netz zu stellen. „Das musste natürlich mit der Behördenleitung abgestimmt werden.“ Aus der Chefetage kam das „Okay“, jetzt mussten Kolleginnen und Kollegen gefunden werden, die mitmachen.

Tanzende Polizisten: Jerusalema-Challenge bei der Polizei im Märkischen Kreis

Dilling wundert sich über das Jerusalema-Fieber auf den Polizei-Wachen: „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass sich so viele bereiterklären, an der Aktion teilzunehmen. Die einzelnen Gruppen mussten demnach noch nicht mal mühsam geschult werden, damit sie vor laufender Kamera die Jerusalema-Tanzschritte draufhaben. Im Gegenteil: „Die waren alle hervorragend vorbereitet.“

Also zog das Kamerateam der Pressestelle der MK-Polizei durch den Kreis, filmte tanzende und groovende Beamtinnen und Beamte, die zum Teil in schwerer Schutzausrüstung aufs „Parkett“ gingen oder in Motorradkluft und mit Helm auf dem Kopf zwischen den Polizei-Einsatzfahrzeugen Spaß hatten. Auch Reinigungskräfte wurden einbezogen und freuten sich sichtlich, dabei sein zu dürfen.

Jerusalema-Video der Polizei MK zeigt: Polizisten können Freude und Leichtigkeit verbreiten

Marcel Dilling und sein Kollege Christof Hüls schnitten die Jerusalema-Videoschnipsel zusammen. Das Ergebnis ist ein 2 Minuten und zwölf Sekunden langer Streifen, der vor allem eine wichtige Nachricht verbreitet: Polizisten sind Menschen mit Sorgen und Nöten in schwierigen Zeiten, aber auch mit der Fähigkeit, Freude und Leichtigkeit zu verbreiten.

Polizisten machten beim Jerusalema-Tanz mit.

Mit ihrem Jerusalema-Tanz sind die heimischen Polizisten nach Dillings Worten bundesweit die ersten Polizeibeamten, die sich an der Challenge beteiligen. „Ich habe mal nachgeforscht. Eine ähnliche Aktion von Polizisten gibt es bislang nur in Nancy in Frankreich.“ Bereits in der vergangenen Woche hatten die Märkischen Kliniken mit ihrem Jerusalema-Tanzvideo für Aufsehen und viel Zuspruch gesorgt. Auch in Halver wurde getanzt.

Polizei tanzt Jerusalema-Tanz und begeistert bei Youtube und Facebook

Schon nach wenigen Stunden war das Jerusalema-Video der Polizei MK tausende Male angeschaut worden. Allein bei Facebook wurde es mehr als 1.600-mal geteilt. Im Abspann des Videos heißt es unter anderem in einem Dankeswort an die Polizisten: „Ihr seid großartig!“ Und an die Bürger, für deren Sicherheit sie sorgen: „Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten! Bleiben Sie gesund!“

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