Brügger Schützen suchen am 26. Juli ihren Bürgerkönig

Jeder darf sein Können zeigen

Gerd Noll (Mitte) als erster Bürgerkönig; rechts Rüdiger Ochel, links Marius Noll.

Lüdenscheid - Zum Auftakt seines diesjährigen Schützenfests (1. bis 3. August) richtet der Brügger Schützenverein am Samstag, 26. Juli, sein traditionelles Bürgerkönigsschießen aus. Zum 25. Mal küren die Brügger Schützen einen Bürgerkönig beziehungsweise eine Bürgerkönigin.

Jeder, der Lust hat, „König/Königin für einen Tag“ zu sein, ist zum Mitmachen eingeladen. Der Sieger bekommt eine kunstvolle, handgemalte Schützenscheibe von Dieter Weiß.

Wie in den Vorjahren hoffen die Brügger Schützen auf rege Beteiligung, wenn um 18 Uhr mit der Anmeldung der Teilnehmer der Startschuss zur 25. Auflage der Traditionsveranstaltung im Schützenheim an der Lösenbacher Landstraße fällt. Das eigentliche Schießen beginnt um 19 Uhr. Geschossen wird mit Kleinkalibergewehr.

Den bunten, farbenfrohen Holzvogel hat wie immer Ehrenschießwart Karl-Heinz Haldimann, zurzeit Silberkönig der Brügger Schützen, gestaltet. Mindestens 30 Stunden Arbeit stecken in dem handgearbeiteten Objekt. Seit rund 20 Jahren „baut“ Haldimann die Vögel fürs Schützenfest. Schießwart Michael Kipar, der auch Übungsleiter der stetig wachsenden Bogensportabteilung ist, weist die Schützen ein.

Die Idee, ein Bürgerkönigsschießen zu veranstalten, ging vor 25 Jahren von Dieter Weiß, Werner Lüsebrink und weiteren engagierten Schützen aus. Dahinter, so Tobias Noll (Vorsitzender des Festausschusses), stand der Wunsch zahlreicher Bürger, „einmal die Königswürde zu erlagen – ohne Verpflichtung.“ Aktive Schützen waren von Anfang an von der Teilnahme ausgeschlossen. „Das wäre unfair.“

Erster Bürgerkönig war Gerd Noll, Ehemann der Brügger Schützenkönigin Angela Noll und derzeit als Prinz im Amt und Würden. „Das Bürgerkönigsschießen ist auf Anhieb gut angelaufen“, so Tobias Noll. Sogar eine Bürgerkönigin aus Kasachstan, die als Touristin am Wettschießen teilnahm, konnten die Brügger Schützen bereits küren. Nicht nur für den Bürgerkönig, auch für die Insignienschützen, die sich über Gutscheine freuen dürfen, lohnt sich das Mitmachen. Zudem gibt es einen Bierstand und eine Grillbude.

Derzeit ist im Schützenheim Großreinemachen für die Festtage angesagt. Alle sind im Einsatz, um Hecken zu schneiden, zu mähen und die Umlage auf Vordermann zu bringen. Groß ist im Verein derweil die Freude über den Erfolg der Bogensportabteilung. „In den letzten zwei Wochen haben wir 15 neue Mitglieder gewonnen.“ Samstags ab 15 Uhr und sonntags ab 11 Uhr können Interessierte im Verein das Bogenschießen erlernen. - Monika Salzmann

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