Musiker Hajo Hoffmann ist gestorben

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Der Musiker Hajo Hoffmann ist gestorben.

Lüdenscheid - Der Musiker Heinz-Rudolf Kunze schreibt auf seiner Website: „Wir sind zutiefst schockiert, bestürzt und fassungslos. Viel zu zeitig verließ ein Freund und grandioser Musiker die Bühnen dieser Welt. Wir trauern um Hajo Hoffmann, einen unserer Wegbegleiter".

Mit dem Tod des Musikers habe die Szene einen echten Virtuosen verloren.

Hajo Hoffmann, geboren in Hannover und bundesweit ein gefragter Künstler, wohnte in Schalksmühle. Bekannt war er als Komponist, Jazzmusiker, Ukulele-, Geige- und Mandolinenspieler, gebucht war er unter anderem für die Riverboatshuffle am nächsten Sonntag auf dem Biggesee. Hoffmann studierte an der Hochschule für Musik in Köln, war Dozent für Jazzvioline. Bereits 1984 gründete er sein Viomando-Projekt, das im Bereich des Ethno-Jazz tätig ist. Seit 1993 trat er als Geiger auf zahlreichen Konzerten in Europa, Brasilien und in den Vereinigten Staaten auf. Der Musiker war auf vielen Bühnen zuhause, spielte zusammen mit Purple Schulz sowie Heinz Rudolf Kunze und Wolfgang Stute als Trio „Räuberzivil“.

Auch im Jazz Club war der Musiker aktiv, unterstützte das Team bei der Auswahl der Musiker für die Konzerte, war selbst Mitglied. Der Jazz Club schreibt: „Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser Jazz Club-Mitglied Hajo Hoffmann in seiner Heimatstadt Hannover einem Herzinfarkt zum Opfer fiel. Hajo Hoffmann, in der deutschen und internationalen Jazzszene als großartiger Jazzgeiger und Ukulelevirtuose anerkannt, wurde nur 57 Jahre alt. Trotz seiner Lehrtätigkeit und zahlreichen Tourneen und Auftritte fand er immer Zeit für seine Mitarbeit in unserem Jazzclub. Für seine Anregungen und seine Kritik, besonders bei der Programm- und Auftrittsplanung, sind wir ihm sehr dankbar. Seinen Tod können wir immer noch nicht fassen. Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Frau und den Kindern.“

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