Jazzclub freut sich über 150. Mitglied:„Etappenziel“

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Geschäftsführer Jörn Messing und Vorsitzender Maximilian Poser bedachten Chirurg Dr. Sven Schröder (von links) mit österlichen Präsenten.

Lüdenscheid - Gut lachen hat die Spitze des Jazz-Clubs Lüdenscheid, die der Öffentlichkeit das 150. Mitglied präsentierte. Geschäftsführer Jörn Messing und Vorsitzender Maximilian Poser „bescherten“ Chirurg Dr. Sven Schröder zu dessen Überraschung österliche Präsente.

So gab es gefärbte Eier, nitratarmes Mineralwasser und ein „orales Entspannungsbad“. Schröder ist selbst begeisterter Musiker, spielt Gitarre und erlernt derzeit das Spiel auf der Trompete. Kaum im Club hat sich für ihn eine erste Aufgabe gefunden: Spontan schloss Schröder sich einer von Thilo Vogel geleiteten Arbeitsgruppe an, die Konzeption und Planung einer Jazzwanderung in Angriff nimmt. Dabei greift man auf die Historie des Vereins zurück. Schon früher hatten sich junge Jazzer mit ihren Instrumenten und passive Mitglieder gemeinsam auf Tour begeben und auf einer erlebnisreichen Wanderung mehrfach dem Jazz gefrönt. Geplant ist die Neuauflage vornehmlich als Angebot an die eigenen Mitglieder.

Der Vorsitzende des Jazz Clubs, Maximilian Poser, erblickte in der nun erreichten Mitgliederzahl eine erste wichtige Etappe. Vor vier Jahren, als die Verjüngung der Spitze des Clubs eingeleitet worden sei, habe der Club nur mehr knapp 100 Mitglieder gehabt. Binnen von vier Jahren sei es, bereinigt um Austritte und Sterbefälle, gelungen, die Mitgliederzahl um ein Drittel zu erhöhen. „Das 200. Mitglied wollen wir aber nicht erst in vier Jahren begrüßen“, sagte Poser.

Am Rande der privaten Zusammenkunft, die sich an die öffentliche Begrüßung des 150. Clubmitgliedes anschloss, entstand die Idee, eine Jazzclub-Band zu gründen. Eine Reihe Musiker gehöre dem Club bereits an, hieß es. Diese wolle man gezielt ansprechen. Zudem könnten sich alle am Jazz interessierten Musiker beim Jazzclub melden, zum Beispiel bei Konzerten. - Von Ulf Schwager

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