Jahresdienstbesprechung: 365 Tage im Jahr einsatzbereit

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Die Jahresdienstbesprechnung fand am Samstag in Brüninghausen statt. Am Ende der Versammlung wurden Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen.

Lüdenscheid - Im vergangenen Jahr haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lüdenscheid 15 Menschen das Leben gerettet. Diese Bilanz zog am Samstag Martin Walter als Leiter der Feuerwehr während der Jahresdienstbesprechung in Brüninghausen.

Darüber hinaus hat sich die Anzahl der Einsätze im Bereich Krankentransport und Rettungsdienst auf 14 000 erhöht. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 rückten die Feuerwehrleute in 13 174 Fällen aus. Im Brandschutz kam es zu 755 Alarmierungen, darunter drei Großbrände (2012: 786 Einsätze). Die Zahl der Fehlalarme sank von 228 auf 186.

In seiner Rede betonte Martin Walter, dass die ursprüngliche Aufgabe der Brandbekämpfung durch immer neue Aufgaben verdrängt werde. Daher sei die Ausbildung auf allen Ebenen enorm wichtig. „Im vergangenen Jahr haben die Feuerwehrleute mehr als 1000 Stunden in die Aus- und Weiterbildung investiert“, so Walter. Nur so sei eine 24-Stunden-Abdeckung an 365 Tagen im Jahr möglich.

Aus den vielen Einsätzen des vergangenen Jahres hob der Feuerwehr-Chef vor allem zwei Ereignisse hervor, die sich im Juni 2013 ereignet haben. Während eines Wohnungsbrands retteten die Einsatzkräfte acht Menschen. Zudem wurde am 20. Juni aufgrund eines Unwetters Stadtalarm ausgelöst. Die Anzahl der Wasser- und Sturmschäden belief sich im vergangenen Jahr auf insgesamt 46 (2012: 62 Einsätze). Auf den wohl größten Vorfall der vergangenen Jahre bezog sich Bürgermeister Dieter Dzewas in seinem Grußwort. Im April 2013 entwickelte sich ein Lkw-Brand an der Elbinger Straße zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte: „Niemand konnte wissen, wie sich die Lage entwickeln würde“, so Dzewas, der allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz dankte („Sie sind eine sichere und wichtige Stütze“). Die Analyse des Einsatzes habe dazu geführt, dass die Zuständigkeiten zwischen Verwaltung und Rettungskräften weiter optimiert wurden, um in Zukunft noch besser reagieren zu können. Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath sprach den Teilnehmern ebenfalls seinen Dank aus und erinnerte daran, dass die Feuerwehr mit Abstand das größte Vertrauen innerhalb der Bevölkerung genieße.

Höhepunkt der Jahresdienstbesprechung waren die zahlreichen Beförderungen und Funktionszuweisungen. Zu Feuerwehrmännern wurden ernannt: Ruven Kurzweil, Lisa Mannino, Philipp Ehlers, Stephan Kipar, Sarah Raguschke, Kristin Sadrinna und Sven Schaup.

Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten: Jürgen und Marvin Baumgärtner, Konstantinos und Thomas Gravos, Robin Schmidt, Patrick Tofote, Christopher Töteberg, Stephan Westphal, Dominik Zeisberg, Maik Paßmann, Nina und Maik Emke, Maximilian Langenberg, Daniel Klinker, Robin Emmrich, Stefan Klee, Benjamin Schönfuß, Marvin Soldanski, Benjamin Uckert, Kevin Dittmann und Marcel Merkert.

Über ihre Ernennung zum Hauptfeuerwehrmann freuten sich Sebastian Cornelius, Jan Sebastian Denecke und Julius Ebke. Die Beförderung zum Unterbrandmeister erhielten: Ina Standtke, Philipp Alexander Brand und Mark Freyaldenhoven.

Die weiteren Beförderungen: Fredrik Vormann und Christian Wagner (Brandmeister), Daniel Panne und Jan Ochterbeck (Oberbrandmeister), Volker Lück (Hauptbrandmeister) und Jens Bartke (Brandinspektor). - jw

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