Hospiz an der Sedanstraße voll ausgelastet

Das Kuratorium mit Vorsitzendem Klaus Majoress (2.v.r.) und der zweiten Vorsitzenden, Daniele Messy (3.v.r.).

Lüdenscheid - Das Hospiz des Evangelischen Perthes-Werkes an der Sedanstraße ist unverändert voll ausgelastet. Bei 120 Anmeldungen für einen Platz für den Zeitraum zwischen Anfang August und Ende März konnte mangels Kapazität kein Platz zur Verfügung gestellt werden.

Um vorhandene Kapazitäten, die personelle Aufstellung und Ausrichtung des Hospizes und die Perspektiven des Hauses ging es am Dienstag in der Sitzung des Kuratoriums, das eigens für das Hospiz im September vergangenen Jahres gebildet worden war. Damit rückt man ab von der früheren Regelung eines gemeinsamen Kuratoriums für das Hospiz, das Seniorenheim und das Wohnheim für Männer.

Inzwischen arbeiten alle drei Einrichtungen des Perthes-Werks an verschiedenen Orten, was die Bildung eigener Kuratorien als sinnvoll erscheinen lasse, hieß es zur Begründung am Rand der Sitzung. Vorsitzender ist Superintendent Klaus Majoress, stellvertretende Vorsitzende die Lüdenscheiderin Daniele Messy.

20 Jahre nach der Gründung steht das Hospiz mit dem anstehenden Umzug 2016 in einem umgebauten Trakt des Dietrich-Bonhoeffer-Zentrums vor einer erheblichen Veränderung. Der Umzug ist verbunden mit der Aufstockung der Kapazität von jetzt fünf auf dann acht Plätze. Sie befinden sich im zweiten und dritten Obergeschoss des dann kernsanierten Gebäudes. Die Zimmer in einer Größe zwischen 20 und 30 Quadratmetern werden Übernachtungsmöglichkeiten für An- und Zugehörige bieten, heißt es im Jahresbericht der Leiterin, Marion Döbbelin, die das Hospiz vor einem neuen Abschnitt sieht.

Dabei gelte es, auch „die Schattenseiten der Professionalisierung“ im Blick zu behalten. Die Besonderheit der Hospizarbeit müsse Haupt- und Ehrenamtlichen bewusst bleiben. - flo

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