Mit Herzblut für das DRK: Festakt mit 200 Gästen

Er war der höchste Rotkreuz-Gratulant an diesem Vormittag: Landesverbandspräsident Dr. Hermann Janning.

Lüdenscheid - Es war die Stunde der Dankbarkeit und der großen Gesten. Und Susanne Mewes gab dabei gleich zu Beginn den Takt vorgab. „Das DRK ist eine Herzensangelegenheit für mich.“ So die Begrüßungsworte der Lüdenscheider Rotkreuz-Präsidentin beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen des DRK-Stadtverbandes.

Von Sebastian Schmidt

Die allermeisten der knapp 200 Gäste am Samstag im Kulturhaus fühlten sicher ähnlich wie Mewes. Die vielen DRK-Aktiven im Publikum sowieso. Aber wohl auch die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Kirche und Medien, die dem Roten Kreuz häufig durch ihre Mitgliedschaft verbunden sind.

Die hohe Wertschätzung, die das Rote Kreuz genießt, bewiesen an diesem Vormittag auch die vielen Grußworte. Die freundlichen Botschaften kamen dabei von Dr. Hermann Janning als DRK-Landesverbandspräsident, von den Bundesparlamentariern Dr. Matthias Heider (CDU) und Petra Crone (SPD), von DRK-Kreisverbandspräsident Hans-Joachim Brüßler, von Bürgermeister Dieter Dzewas, Landrat Thomas Gemke und von Feuerwehr-Chef Martin Walter. Tenor der Beiträge: Das Rote Kreuz ist immens wichtig für die Gesellschaft und verdient auch künftig massive Unterstützung von Bürgern und Politikern.

In der Bergstadt ist das DRK mit seiner Historie und seinen rund 2000 Mitgliedern eine der traditionsreichsten, größten und einflussreichsten Organisationen. Doch während einst die DRK-Hauptaufgabe darin bestand, den Verwundeten der Schlachtfelder zu helfen, ist die Organisation heute vor allem in der Zivilgesellschaft verankert. Männer und Frauen des Roten Kreuzes leisten Sanitätsdienste bei Konzerten und Festen, fahren Krankenwagen, betreuen Kinder und kümmern sich um Senioren. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Festakt "150 Jahre DRK Lüdenscheid"

Was das Lüdenscheider DRK alles kann und anbietet, beschrieb bei der Festveranstaltung detailliert Rotkreuzleiter Alexander Schwarzat. Bei seiner Präsentation staunte das Publikum nicht schlecht. Und damit der Einsatz für die Bevölkerung andauern kann, nimmt der Stadtverband schon die Zukunft ins Visier. Bestes Beispiel dafür: Die Geldgeschenke, die zum Geburtstag eingingen, sollen in die Finanzierung eines neuen Rettungswagens fließen.

Nicht nur Reden indes prägten die Szenerie bei der Feierstunde. So sorgten Mitglieder des Märkischen Jugendsinfonieorchesters mit sichtlicher Spielfreude für die Musik an diesem Vormittag. Und die Beköstigung der Gäste hatte Heidi Skorupa mit ihrem Team der DRK-Tagesstätte Brügge übernommen.

Alexander Schwarzat erinnerte derweil bereits an das nächste DRK-Jubiläum: „Das ist in 25 Jahren.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare