Anlieger müssen zahlen

50 Jahre nach dem Bau: "Ersterschließung" Zum Weißen Pferd beginnt - Vollsperrung!

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Die Straße "Zum Weißen Pferd" wird nun erstausgebaut. 

Lüdenscheid - Ungeachtet der Anlieger-Proteste beginnt die Stadt Lüdenscheid in der nächsten Woche mit der Ersterschließung der Straße Zum weißen Pferd. In einer Mitteilung spricht die Stadt allerdings von einem "Ausbau". 

Am Mittwoch, 8. Mai, beginnen die Arbeiten zum Ausbau der Straße Am Weißen Pferd. Das teilte die Pressestelle der Stadt mit. Zeitgleich werde die Brücke zwischen Mathildenstraße und Dammstraße unter Vollsperrung saniert. 

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Für diese Arbeiten habe das durchführende Unternehmen etwa drei Monate veranschlagt. Anlieger können die Straße Zum Weißen Pferd während der Vollsperrung der Brücke bis zur Dammstraße befahren. Die Durchfahrt zur Mathildenstraße ist nicht möglich. Für die Dauer der Vollsperrung werde eine Umleitung (U9) eingerichtet. 

Anlieger hatten sich massiv über die Ausbaupläne beschwert - auch weil sie Jahrzehnte nach dem Kauf ihrer Häuser 90 Prozent der Kosten tragen sollen - fast 700.000 Euro. Die Stadt spricht hier von einer Ersterschließung, demnach sei es erforderlich, dass die Anlieger die Erschließungskosten tragen sollen. 

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Vom 24. Juni bis 21. Juli 2019 erfolgt zudem der Ausbau des Teils der Mathildenstraße, der unmittelbar an die Brücke anschließt. Dafür wird die Straße ebenfalls voll gesperrt, die Umleitung (U9) entsprechend angepasst. Auch hier hatte die Stadt bereits eine Kostensteigerung in Höhe von 78.000 Euro eingepreist. An dieser Maßnahme werden die Anlieger jedoch nicht beteiligt. 

Sobald die Arbeiten an der Brücke fertig gestellt sind, werde die Straße Zum Weißen Pferd als Einbahnstraße in Richtung Bahnhofsallee eingerichtet, um auch hier die Arbeiten schnellstmöglich fertig zu stellen.

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