50 Jahre griechische Migration in Lüdenscheid

Nikolas Plexidas, Generalkonsul Griechenlands in Köln, und Evangelia Kasdanastassi

LÜDENSCHEID - Nikolas Plexidas, Generalkonsul Griechenlands in Köln, sprach zwar am Abend in der Städtischen Galerie kaum ein Wort deutsch, dennoch war es ihm ein Anliegen, die mehr als hundert (überwiegend deutschen) Gäste nach all den Festreden an seinen ganz persönlichen Kindheitserlebnissen teilhaben zu lassen.

So erzählte er beim Festakt „50 Jahre griechische Migration“ – übersetzt von Evangelia Kasdanastassi – von dem Warten auf das Geschenk aus Deutschland, das ihm eine elektrische Eisenbahn bescherte. Aber auch von den traurigen Gefühlen, mit denen die „Gastarbeiter“ seinerzeit nach Deutschland gingen und ihre ebenso traurigen Familien zurückließen: „Ich bin heute hier her gekommen, um zu sagen: „Lüdenscheid ist ein lebendes Museum für die griechische Migrationsgeschichte“, zollte er dem Migrationsprozess in der Bergstadt großes Lob.

Viele Festredner übergaben sich gegenseitig das Rednerpult, darunter Dr. Eckhardt Trox, der auf die geplante Zuwandererausstellung im März 2012 verwies, Kasdanastassi, die vor allem denen dankte, die diesen Abend möglich gemacht hätten und erläuterte, dass die Migrationsgeschichte der Griechen in Lüdenscheid eng mit der Diakonie verbunden sei. Hier habe man menschliche Wärme gefunden. - rudi

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