125 Jahre Autohaus Piepenstock

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Zum Jubiläum präsentierte die Familie Piepenstock auch den pünktlich erschienenen A 3: (v.l.) Petra und Dr. Michael Piepenstock sowie Christa, Lisa und Nicola Piepenstock als Gesellschafterinnen des traditionsreichen Familienunternehmens. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Wie in 125 Jahren aus einer kleinen Huf- und Wagenschmiede in Hülscheid bei Schalksmühle einer der 150 größten VW/Audi-Vertragspartner in Deutschland wurde, das verpackte Dr. Michael Piepenstock beim Jubiläumsempfang im Autopavillon an der Nottebohmstraße in eine kurzweilige Geschichte.

Bürgermeister Dieter Dzewas lud Ewald Jungkurth als Schalksmühler Unternehmer daraufhin launig ein, es Ernst Piepenstock gleichzutun: Der Gründer war anno 1907 nach Lüdenscheid umgezogen.

Schmunzelnd verfolgten die zahlreich erschienenen Gäste, darunter der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider (CDU) und die FDP-Landtagspolitikerin Angela Freimuth, die Vorträge. Geladen waren Vertreter der Hersteller ebenso wie Vertragspartner, Kunden und Mitarbeiter, Verwaltungsvertreter und Freunde der Familie.

Ihnen allen erklärte Michael Piepenstock, dass es gerade die „Sauerländer Sparbrötchen“ seien, die sich anders als andere Autohausgruppen immer wieder als krisenfest erwiesen hätten. „Weil wir lieber eigenständig und weitestgehend wirtschaftlich unabhängig von Teilhabern, Shareholder Value, Quartalsergebnissen und sonstigen Errungenschaften größerer Unternehmen arbeiten.“

Das Familienunternehmen Piepenstock sei in Südwestfalen bekannt als integre und leistungsstarke Autohausgruppe, die dank solider Eigenkapitaldecke „auch anspruchsvolle Geschäftsjahre durchstehen“ könne.

125 Jahre Autohaus Piepenstock 

Die sieht Piepenstock nach der automobilen Hochkonjunktur 2010/11 nun wieder kommen. Eurokrise, nachlassender Export und steigende Benzinpreise seien Anzeichen dafür. Hinzu kämen die Herausforderungen der Vermarktung übers Internet, der Elektromobilität sowie junger Großstädter, die zunehmend aufs eigene Auto verzichten und eine neue, vernetzte Mobilität erwarten.

Seinen Dank drückte Piepenstock den Mitarbeitern aus, ohne deren Engagement der Unternehmenserfolg nicht möglich gewesen wäre. Heute gelte es umso mehr, jungen, motivierten Leuten eine Chance zu geben. Daher werde sich Piepenstock auch an der zweiten Auflage der Lüdenscheider Ausbildungsmesse beteiligen, worüber sich Dzewas besonders erfreut zeigte. Laut Piepenstock gilt gleichwohl: „Der Kunde muss die wichtigste Person im Autohaus bleiben!“

Stolz zeigte sich Piepenstock darauf, dass das Unternehmen in diesem Jahr mit sieben markengebundenen Betrieben für VW, Audi, Skoda und Porsche einen Umsatz von 80 Millionen Euro anvisieren kann. Und er hoffe sehr, zum 150. Geburtstag seine beiden Söhne vorn auf dem Podium zu sehen. ▪ hgm

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