Wieder viele schwarze Schafe

Jagd auf marode Kleintransporter: Polizei MK nimmt Sprinterklasse ins Visier

Kleintransporter mit Heizkörpern
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1,5 Tonnen zu viel Ladung auf einem 3,5-Tonner - das haben auch erfahrene Polizisten des Verkehrsdienstes bislang selten erlebt

Der Verkehrsdienst der Polizei hat erneut Kleintransporter der Sprinterklasse ins Visier genommen – und in der Zeit von Montag bis Mittwoch schwerpunktmäßig diese Fahrzeugart im gesamten Stadtgebiet kontrolliert.

Lüdenscheid - Nach den vergangenen Kontrollaktionen war den Beamten klar, dass in diesem Verkehrssegment „sehr viele schwarze Schafe auf unseren Straßen unterwegs sind, die es mit dem technischen Zustand ihrer Fahrzeuge und deren Beladung nicht so genau nehmen“, so heißt es im Polizeibericht.

Folglich hagelte es auch in dieser Woche wieder Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Die Gründe waren erwartungsgemäß: mangelnde Ladungssicherung, Überladung, kaputte Bremsen und weitere technische Mängel, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Am Mittwoch war den Kontrolleuren ein Altmetallsammler im Stadtteil Kalve ins Netz gegangen, der seinen 3,5-Tonnen-Sprinter laut Polizei „um sagenhafte 1,5 Tonnen“ überladen und die transportierten Heizkörper völlig ungesichert im Laderaum verstaut hatte.

Außerdem fiel den Polizisten unter anderem der Transport eines mangelhaft gesicherten Baugerüsts oder lose auf die Ladefläche geschütteter Kies ins Auge.

Insgesamt kontrollierte der Verkehrsdienst bei dem Schwerpunkteinsatz 25 Fahrzeuge, von denen sie zehn wegen gravierender technischer Mängel stilllegten. Sechs Fahrer durften ihre Tour wegen Überladung und mangelnder Ladungssicherung nicht fortsetzen.

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