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Investor kauft Bürokomplex "mit Wertsteigerungspotenzial" - Mieter ist die Stadt

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Der Bürokomplex an der Bahnhofstraße 1 wurde verkauft.

Lüdenscheid – Die börsennotierte Preos Real Estate AG kauft einen der größten Bürokomplexe in der Lüdenscheider Innenstadt gekauft. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Hauptmieter ist die Lüdenscheider Stadtverwaltung.

Der Kaufvertrag für die Übernahme „eines Büro- und Technik-Centers“ mit einer Mietfläche von rund 10.100 Quadratmetern wurde nun notariell beurkundet. Die Transaktion selbst soll bis Ende September abgeschlossen sein. Damit erhöhe man sein Portfolio auf zwölf Immobilien mit mehr als 60.000 Quadratmetern Nutzfläche. Das teilte das Unternehmen mit. 

Nach Angaben von Preos besteht das Lüdenscheider Ensemble aus vier Büroimmobilien sowie einem Parkhaus mit 193 Stellplätzen. Als Adresse wird die Bahnhofstraße 1 angegeben.

Neben dem dortigen ehemaligen Fernmeldeamt, das heute unter anderem die städtische Schuldnerberatung sowie die Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Altena-Lüdenscheid beheimatet, wurden weitere Gebäude verkauft. Darunter befindet sich auch das ehemalige Telekomgebäude (Rathausplatz 2b), das derzeit durch die Stadtverwaltung genutzt wird. 

Hier sind unter anderem der Fachdienst Zentrale Dienste, der Fachdienst Personal und die Rechnungsprüfung untergebracht. Insgesamt ist die Stadt nach Preos-Angaben Mieter einer Fläche von 2 900 Quadratmetern. 

Der Komplex sei zu 90 Prozent vermietet, die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beläufe sich auf sechs Jahre, heißt es vonseiten des Käufers. Wer der Verkäufer ist, wurde nicht mitgeteilt. 

„Das Objekt verfügt über ein attraktives Entwicklungs- und Wertsteigerungspotenzial“, stellt Preos-Chef Frederik Mehlitz laut Mitteilung fest. 

Wie berichtet, prüft die Stadtverwaltung derzeit verschiedene Optionen, um den zunehmenden städtischen Bedarf an Büroflächen zu decken. Benötigt werden rund 2.000 Quadratmeter. 

Die von der Verwaltung favorisierte Anmietung von Flächen im geplanten Stadtturm-Neubau hatte der Hauptausschuss mit Verweis auf die lange Mietdauer und die hohen Mietkosten gekippt.

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