Interview: So macht Rullko die Azubis fit für den Job

Isabelle Slojewski ist Auszubildende im ersten Lehrjahr bei INTERGAST-Partner Rullko in Hamm. Sie tritt damit in die Fußstapfen ihres Vaters, der seine Karriere ebenfalls mit einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Familienunternehmen begann.

Was ist das Besondere an Ihrer Ausbildung?

Wir werden schon früh dazu ermuntert, eigenständig zu arbeiten. Wir kümmern uns zum Beispiel um die unternehmenseigene Facebook- Seite. Auch haben wir von Anfang an direkten Kundenkontakt. Von September bis Dezember organisieren wir das Weihnachtslager.

Was ist das für ein Projekt?

Das Weihnachtslager löst den Weihnachtsbus ab. Mit diesem sind die Azubis bisher jedes Jahr im Sommer zu den Kunden gefahren, um vor Ort die Weihnachtsprodukte zu präsentieren und zu verkaufen. Jetzt organisieren wir stattdessen die Abläufe im Unternehmen – von der Katalogerstellung über die Warenannahme bis zum Bepacken der Lkws.

Wie viele Azubis sind an diesem Projekt beteiligt?

Im Prinzip alle zwölf. Zwei sind jedoch immer die Hauptverantwortlichen. Die anderen kommen im Wechsel dazu und helfen aus. Wir organisieren die gesamten Abläufe zu viert im Team, da lernt man sich untereinander gut kennen. Das kann stressig sein, macht aber viel Spaß. Welche Abteilung hat Ihnen bisher am besten gefallen? Der Vertrieb. Dort hat man direkten Kundenkontakt und kommt viel herum. Mir gefällt das Persönliche, das Beraten und die Kommunikation mit den Kunden.

Welche Abteilungen kommen als nächstes?

Als nächstes geht es in die EDVAbteilung. Anschließend ins Lager und in den Einkauf. In unserem C&C-Markt in Rhynern bin ich auch noch nicht gewesen. Im letzten Lehrjahr lerne ich dann noch die Zentrale und die Rechnungsprüfung kennen. Drei Monate bleiben wir im Schnitt in jeder Abteilung.

Wie ist die schulische Weiterbildung organisiert?

Zweimal in der Woche gehen wir in die Berufsschule. Zusätzlich nehmen wir jeden zweiten Freitag im Monat an betriebsinternen Warenkundeseminaren teil. Dafür muss jeder Azubi mindestens einmal einen Vortrag zu einem bestimmten Warenkundethema halten. Das ist hilfreich für die Abschlussprüfung und gleichzeitig gewöhnt man sich daran, vor einer Gruppe frei zu sprechen.

Quelle: wa.de

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