Internetauftritt der LichtRouten ist fertig

Freunde der „LichtRouten“ wurden in den letzten Monaten geschult und werden die Gäste durch die Straßen führen.

LÜDENSCHEID - „Ich habe Respekt vor den kommenden vier Wochen“, gibt Tom Groll unumwunden zu. Auf ihn und die anderen Mitglieder im Organisationsteam der „LichtRouten 2010“ wartet noch eine Menge Arbeit.

Einen wichtigen Meilenstein hat das Team jetzt hinter sich gebracht: Der Internetauftritt steht im Netz. „Wir haben uns bemüht, den Auftritt langfristig vorher fertig zu stellen. Er wird weiterhin überarbeitet. Der Lageplan fehlt zum Beispiel noch. Aber die Leute können sich schon mal einen Eindruck machen, wer kommt und was passiert“, macht Kuratorin Bettina Pelz Appetit auf den Blick ins Netz. Einfach, übersichtlich und informativ sind die Attribute, die am besten zu dem Auftritt passen.

Vorgestellt werden unter anderem Künstler und Programm. Zum Beispiel die Zeichnerin Katharina Berndt, deren Installation am Ende der „LichtRouten 2010“ in Lüdenscheid bleiben wird. Als Erinnerung, als etwas Bleibendes, gemessen an den zehn Tagen, in denen Künstler, Architekten und Lichtdesigner an den unterschiedlichsten Stellen der Stadt ihre Projekte realisieren. Die Installation von Katharina Berndt wird am Ende der Wilhelmstraße dauerhaft zu sehen sein. „Welches Projekt hier bleibt, ist von mehreren Faktoren abhängig. Von den Kosten, vom Aufwand oder auch von der Wetterfestigkeit“, erläutert Tom Groll.

Rund um die eigentlichen Projekte und Performances gruppiert sich vom 24. September bis zum 3. Oktober ein Rahmenprogramm, das die unterschiedlichsten Besuchergruppen ansprechen soll. Bettina Pelz: „Wir haben schon im Mai nach Menschen gesucht, die sich den LichtRouten verbunden fühlen und etwa 30 davon ausgewählt, die als Führer fungieren. Sie sind geschult worden. Dadurch ist es uns diesmal möglich, jeden Abend dreistündige Führungen anzubieten, die immer andere Routen gehen. Zum Beispiel auch kostenfreie Extra-Führungen für Kinder. Oder Führungen für die Zielgruppe zwischen zwölf und 20 Jahren. Es wird spezielle Seniorenführungen geben, technische Führungen und welche in englischer Sprache.“ Schon jetzt ist möglich, unter jennifer.braun@lichtrouten.de Führungswünsche anzumelden.

Integriert in das Rahmenprogramm sind die „Blind-Bar“ im Café „Kleiner Prinz“. Auf dem Graf-Engelbert-Platz findet die Theater-Performance DOXCity statt - wir berichteten. Die Phänomenta beteiligt sich mit eine „Extraschicht fürs Licht“, die städtische Musikschule ist dabei und auch das Atelier x-mal mit der „Langen Malnacht“. Wer sich schon mal einen Überblick über Orte und Zeiten verschaffen will: http://www.lichtrouten.de. - rudi

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare