Zukunftsforum für die Altstadt

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Ein integriertes Handlunsgkonzept soll neue Wege für die Altstadt aufzeigen.

LÜDENSCHEID - „Die Altstadt ist kulturelles Erbe aller Lüdenscheider“, sagt Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Lüdenscheider Rathaus. Sie mit ihrem städtebaulichen und kulturellen Potenzial aus dem Dornröschenschlaf zu wecken, wird Ziel eines „Integrierten Handlungskonzepts Altstadt Lüdenscheid“,

Am Donnerstag, 6. Februar, sind von 18.30 bis 21 Uhr alle Lüdenscheider, insbesondere aber Eigentümer, Bewohner, Mitarbeiter der Kultureinrichtungen und Einzelhändler eingeladen, sich in einem „Zukunftsforum Altstadt“ Gedanken zu machen und Ideen auszutauschen, wie der eigentliche Kern Lüdenscheids lebens- und wohnenswerter gestaltet werden könnte. Veranstaltungsort ist das Kulturhaus. Wer nicht kommen kann, kann bis zum 15. März Anregungen auch per E-Mail einbringen. Adresse: stadtplanung@luedenscheid.de.

Worum geht’s? Nach Möglichkeit bis zum August dieses Jahres soll ein Rahmenkonzept mit Schwerpunkt Kultur entwickelt werden, dass dann bei den Landesministerien auf Fördermöglichkeiten geprüft werden könnte. Immerhin liegen fast alle städtischen, aber auch freie Kultureinrichtungen innerhalb der Altstadt.

Dabei kann es aber nicht allein um Kultur gehen, analysieren die Planer im Rathaus, die die Dortmunder steg (Stadterneuerungs- und -entwicklungsgesellschaft) als Partner beauftragt haben. Zu berücksichtigen sind auch demographische Faktoren wie eine junge Anwohnerschaft mit hohem Migrationsanteil, außerdem Faktoren wie hoher energetischer Sanierungsbedarf in einer denkmalwerten und -geschützten Bausubstanz.

Die Chefplaner im Rathaus sehen das Altstadtprojekt dabei als dritten Schritt und ebenso wichtigen Schritt nach der Sanierung von Rathaus und Rathausumfeld sowie der Denkfabrik, um zur Aufwertung der Innenstadt zu kommen. Das aber werde die Stadt nicht im Alleingang stemmen können. Daher müssten die Bürger in jeder Form einbezogen werden. Für die Vorbereitung ist die Stadt jedenfalls in Vorleistung getreten mit 80 000 Euro Planungskosten. „Das ist ernst und kein PR-Gag“, macht Bärwolf deutlich.

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