Integration hat lange Tradition

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Zimmerer und Dackdeckermeister Philipp Luke (l.) und Friedrich Gleißner, Geschäftsführer des Sozialwerks St. Georg Westfalen-Süd beim Richtfest der Einrichtung an der Kölner Straße.

Lüdenscheid - Bürgermeister Dieter Dzewas hob am Mittwoch anlässlich des Richtfestes, das auf dem Gelände des künftigen Sozialwerks St. Georg an der Kölner Straße gefeiert wurde, die „Kultur des Miteinanders“ von behinderten und nichtbehinderten Menschen, die in Lüdenscheid schon lange Tradition habe, hervor.

Von Martin Messy

Der künftige Einrichtungsleiter Thorsten Garske und Friedrich Gleißner, Geschäftsführer des Sozialwerks St. Georg Westfalen-Süd, begrüßten neben Dzewas auch den ehemaligen Sozialdezerneten Dr. Wolfgang Schröder, unter dessen Amtszeit die Kontakte zwischen Stadt und Sozialwerk geknüpft worden waren. Anschließend nahm Zimmerer und Dachdeckermeister Philipp Luke den Richtspruch vor, dem sich eine Führung durch den Bau anschloss. Für Januar 2014 ist der Einzug geplant, erklärte Thorsten Garske. Wie berichtet, wird an der Kölner Straße eine Wohneinrichtung für Menschen mit psychischen Behinderungen entstehen. 24 Plätze stehen zur Verfügung. Pädagogisch und medizinisch geschultes Personal -- 18,5 Stellen werden geschaffen – kümmern sich um die Bewohner, die in sechs Vierer-Gruppen betreut werden. Ziel ist es, ihnen eine Tagesstruktur zu vermitteln, damit sie später möglichst wieder selbstständig leben und arbeiten können.

„Sehr wichtig ist es uns, ein vertrauensvolles und transparentes Verhältnis zu den Nachbarn zu haben“, sagte Thorsten Garske. Daher habe es Ende Februar auch ein Nachbarschaftstreffen gegeben. Dazu seien auch Nachbarn der Einrichtung des Sozialwerks St. Georg in Kierspe gekommen. Die Resonanz sei zwar nicht sehr groß gewesen, aber der Austausch sei gut gewesen.

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