Das Leben des Frédéric Chopin

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Lutz Görner erzählt gemeinsam mit der Pianistin Elena Nesterenko aus dem Leben Frédéric Chopins.

LÜDENSCHEID -  Insgesamt sollen es am Ende zehn inszenierte Klavierabende sein, die der Rezitator Lutz Görner gemeinsam mit seiner Pianistin bieten will. Sie alle drehen sich um den Komponisten Franz Liszt und die Musik des 19. Jahrhunderts – den Kosmos eben, in dem sich der Komponist bewegt hat.

Einige Komponenten dieses Liszt’schen Kosmos’ hat Görner bereits im Kulturhaus vorgetragen – Liszt selbst und die Beziehung zu Richard Wagner. Am Samstag, 18. Januar (20 Uhr), stellt der Rezitator aus Weimar gemeinsam mit Elena Nesterenko am Klavier die Biografie vor, die Liszt über seinen Freund Frédéric Chopin verfasst hat.

Zwei Jahre nach Chopins Tod 1849 hat Liszt sie in Weimar geschrieben. Wie fast alles von ihm auf französisch. 30 Jahre später hat er sie von einer seiner Schülerinnen ins Deutsche übersetzen lassen. Diese Übersetzung hat Görner 130 Jahre später an das heutige Deutsch angepasst. Nun ist sie Teil der Görner’schen Reihe über den „Kosmos Liszt“.

Drei Jahre lang hat sich Lutz Görner mit dem ungarisch-österreichisch-französisch-deutschen Wundermann Liszt beschäftigt. Zuletzt war er mit „Liszt und Wagner“ im Kulturhaus zu hören und zu sehen. Elena Nesterenko, seine Partnerin am Klavier, wird nun die romantische und berührende Musik Frédéric Chopins spielen, dem im Gegensatz zu Franz Liszt nur ein kurzes Leben gegönnt war, von Krankheit und Depressionen belastet. Liszt schrieb seinerzeit: „Chopin war ein seltenes melodisches Genie. Seine Musik verbirgt ihre Tiefe hinter so viel Anmut, ihre Gelehrsamkeit hinter so viel Reiz.“

Für den Herbst 2014 hat sich Görner die Premiere seines Programmes „Liszt und Beethoven“ vorgenommen. Am Ende des Gesamtprojekts soll ein Überblick über die Klaviermusik des 19. Jahrhunderts stehen. Der Blick in die Biographie Chopins im Kulturhaus kostet 28 Euro, Karten gibt es an der Theaterkasse.

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