Innenausbau der neuen Musikschule im Zeitplan

Maler, Elektriker & Co: Neubau nimmt Formen an

Derzeit arbeiten viele Gewerke parallel an der Fertigstellung des Musikschul-Neubaus.
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Der Innenausbau des Musikschul-Neubaus macht sichtbare Fortschritte.

Während die Fortschritte am Neubau der Musikschule zuletzt für jedermann sichtbar waren, läuft der Innenausbau seit Wochen größtenteils im Verborgenen. Dabei arbeiten derzeit viele Gewerke parallel auf die Fertigstellung hin.

Lüdenscheid - Teile des Gerüsts sind schon entfernt, die Fenster eingebaut, die Hälfte der Fassade ist bereits fertig verputzt. Während die Außenarbeiten am Neubau der Musikschule am Staberg zuletzt für jedermann sichtbar waren, bleiben die Arbeiten im Inneren des Neubaus oftmals im Verborgenen. Allein die Fahrzeuge auf dem Parkplatz lassen erahnen, wie viele Gewerke derzeit gemeinsam an der Fertigstellung des Gebäudes beteiligt sind.

Und das sind einige, wie Gudrun Abendroth, Architektin und Projektleiterin, weiß: Ob Verputzer oder Sanitärbauer, Maler oder Elektriker, Trockenbauer oder Fliesenleger – die Fortschritte sind auch im Inneren des Gebäudes nicht zu übersehen und lassen bereits erahnen, wie sich die neue Musikschule ab dem Frühjahr 2022 präsentieren wird. Dann dürfen sich Schüler, Lehrer und Gäste auf moderne Räume auf einer Nutzfläche von etwa 2000 Quadratmetern freuen.

Durch den gläsernen Haupteingang, der jedoch in erster Linie bei Veranstaltungen genutzt werden soll, geht es ins Erdgeschoss, das durchgängig eine Raumhöhe von sechs Metern aufweist und unter anderem den neuen Mehrzweckraum mit festem Bühnenelement beherbergt. Dort werden künftig die Vorspiele und kleineren Konzerte stattfinden.

Ebenfalls im Erdgeschoss: ein Schlagwerkraum, in dem vorgesetzte Wände und abgehängte Decken dafür sorgen, dass später kein Ton nach draußen dringt. Eines der markantesten Elemente des Neubaus ist zudem die offene Treppe, die – neben einem Fahrstuhl – die einzelnen Stockwerke verbindet und von einer gläsernen Dachkonstruktion erhellt wird.

Neben den Verwaltungsbüros finden sich in den Obergeschossen in erster Linie die Unterrichtsräume: Große Fenster mit Aluminium-Rahmen, textilem Sonnenschutz sowie einem sogenannten Streckmetall mit Licht brechender Wirkung, hohe Decken für die Akustik, Medienwände für elektronische Geräte sowie Fußbodenheizung in Räumen, in denen die Jüngsten häufig auf dem Boden sitzen – all das soll zu einer modernen Unterrichtsatmosphäre beitragen.

Unterrichtsräume mit Sichtachse zur Altstadt

Der Blick fällt dabei sowohl auf die Hochstraße als auch in Richtung Altstadt – ein nicht unwichtiger Faktor, schließlich erfolgte die Förderung des Neubaus in Verbindung mit dem Integrierten Handlungskonzept Altstadt und war somit Teil des Wettbewerbs.

Kilometerlange Kabel, verborgene Versorgungsleitungen, die Heizungs- und Lüftungsanlage sowie versteckt verbaute Rauchschutzvorhänge, die sich im Falle eines Brandes automatisch schließen und somit ein Verrauchen des Rettungsweges verhindern – natürlich findet sich auch eine Menge Technik im Neubau , die den Besucher später jedoch verborgen bleiben wird.

Während im Obergeschoss Farbe aufgesprüht, im Technikraum die Elektronik installiert und im Treppenhaus das Geländer lackiert wird, wird draußen zeitgleich an der Umlage gearbeitet: Vom Parkplatz in Richtung Staberg wird sowohl eine Treppe als auch eine Rampe zu dem Nebeneingang führen, der während des normalen Betriebs von den Besuchern genutzt werden soll. Auch der Weg von der Hochstraße Richtung Zeppelin-Gymnasium wird wieder hergerichtet, ebenso der Bereich vor dem gläsernen Eingang – Sitzmöglichkeiten inklusive.

„Halten daran fest, Ostern umzuziehen.“

Alles in allem laufen die Arbeiten nach Zeitplan, betont Projektleiterin Gudrun Abendroth beim Blick auf die Baustelle, wenngleich auch sie die Materialengpässe nach der Corona-Pandemie zeitweise zu spüren bekommen hat. Am anvisierten Zeitplan soll dies jedoch nichts ändern: „Wir halten an unserem Plan fest, Ostern umzuziehen.“

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