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Rathaustunnel: Asbest fast weg - neues Öffnungsdatum für das Nadelöhr

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Von: Jan Schmitz

Rückstau bis in den Tunnel hinein: Der Rathaustunnel bleibt noch bis Herbst 2023 Nadelöhr.
Rückstau bis in den Tunnel hinein: Der Rathaustunnel bleibt noch bis Herbst 2023 Nadelöhr. © Cedric Nougrigat

Teil eins der Sanierung des Rathaustunnels steht vor dem Abschluss. Wie ein Sprecher des Bauherrn Straßen.NRW auf Anfrage mitteilte, soll die Asbestsanierung in der Tunnelröhre bis Mitte Juli beendet sein.

Lüdenscheid – Es gebe lediglich „ein kleines bisschen Verzug“, ansonsten liege man im Anfang des Jahres kommunizierten Zeitplan. Ursprünglich sollte der Tunnel in diesen Tagen komplett und in beide Richtungen fertiggestellt sein, 2019 allerdings wurde bei den gerade begonnenen Bauarbeiten hochgiftiges Asbest entdeckt, das nun vor der eigentlichen Tunnelsanierung in einem komplizierten Verfahren beseitigt werden muss. Mehr zum Thema Rathaustunnel hier.

Mit Abschluss der Asbestsanierung in der südlichen Tunnelröhre übernimmt dann wieder die ursprünglich beauftragte Baufirma das Kommando. Bis Frühjahr 2022 sollen nun Fahrbahn und Tunnel auf den modernsten Stand gebracht werden. So lange bleibt der Tunnel gesperrt, der Verkehr wird bereits seit zwei Jahren durch den nördlichen Tunnel in Fahrtrichtung Altena geführt. Seitdem quält sich der Verkehr in der Gegenfahrtrichtung über eine komplexe Umleitung durch Lüdenscheid.

Rathaustunnel Lüdenscheid: Asbest fast weg - neues Öffnungsdatum für das Nadelöhr

Erst nach dem Frühjahr 2022 wird die derzeit gesperrte Spur wieder freigegeben und die nördliche Tunnelröhre in Angriff genommen. Auch hier muss zunächst das Asbest beseitigt werden (bis Ende 2022), bevor auch dieser Tunnel klassisch saniert wird. Neues Zieldatum bis zur vollständigen Freigabe des Lüdenscheider Nadelöhrs: Herbst 2023.

Unterdessen stiegen die Kosten immer weiter an: Zuletzt kalkulierte Straßen.NRW mit einem Gesamtvolumen von 17,2 Millionen Euro. Da die Stadt Lüdenscheid die Unterhaltung der innerstädtischen Landstraße vor einigen Jahren an Straßen.NRW übertragen hatte, fallen die Bau- und Sanierungskosten nicht bei der Stadt an, sondern beim Landesstraßenbetrieb.

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