Idee: Radstation für Brügge in altem Bahnhofsgebäude

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Für manche ein Stück Brügger Identität: das historische Bahnhofsgebäude an der Volme. Die SPD will das Bauwerk erhalten und bringt eine Nutzung als Radstation ins Gespräch.

Lüdenscheid - Ein altes Brügger Bahnhofsgebäude könnte am geplanten Volmeradweg womöglich als Servicestation für Pedaleure dienen. Diese Idee jedenfalls bringt die Lüdenscheider SPD-Ratsfraktion ins Spiel.

Jan Eggermann – sozialdemokratischer Ratsherr aus Brügge – erklärte den Vorstoß nun gegenüber unserer Zeitung. 

Doch der Reihe nach. Besagtes Bauwerk drückt sich etwas unscheinbar an die Gleise des Brügger Bahnhofsgeländes. Seine lange Geschichte sieht man ihm auf den ersten Blick nicht an – Überputzungen des Mauerwerks und der Zahn der Zeit haben Spuren hinterlassen. Und doch handelt es sich Eggermann zufolge um das erste Brügger Bahnhofsgebäude mit einer rund 150-jährigen Historie. Damit ist das Haus Übrigbleibsel einer längst vergangenen Bahnhofswelt an der Volme – Stichwort Bahnhofsabriss vor Jahren. 

In dem einstöckigen Bau waren einst die Signalmeisterei Brügge und ein Büro der Bahn untergebracht. Mittlerweile gehört es laut Eggermann der Stadt. Zur Erinnerung: Die Kommune hat das Brügger Bahnhofsgelände vor Zeiten von der Deutschen Bahn erworben und gestaltet dort inzwischen kräftig neu. 

Hier setzt auch die SPD-Idee an. Eggermanns Worte: „Wir wollen das Gebäude, das nicht unter Denkmalschutz steht, auf jeden Fall erhalten. Die Nutzung als Radstation könnte da eine sinnvolle Lösung sein.“

 Konkret stellt Eggermann sich das so vor: An einem künftig gut frequentierten Volmeradweg würde das Häuschen etwa als kleine Fahrradwerkstatt mit Öffnungszeiten an ausgewählten Tagen oder auch als Standort für abschließbare Fahrrad-Boxen dienen. Ganz ausgereift sind die Gedanken indes noch nicht. Dazu Eggermann: „Weitere Vorschläge von Radfahrern sind ausdrücklich erwünscht.“

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