Ida-Gerhardi-Ausstellung wird am Freitagabend eröffnet

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Letztes Handanlegen an einem Selbstportrait von Ida Gerhardi aus dem Jahr 1903.

LÜDENSCHEID - Vor 150 Jahren wurde Ida Gerhardi in Hagen geboren, 1927 starb sie in Lüdenscheid. Aus diesem Anlass zeigt die Städtische Galerie bis zum 15. Juli die Ausstellung „Deutsche Künstlerinnen in Paris um 1900“.

De Ausstellung zeigt die bedeutendste Künstlerin Lüdenscheids im Kontext ihrer Maler- und Künstlerkolleginnen in der französischen Hauptstadt.

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Die Städtische Galerie Lüdenscheid zeigt Ida Gerhardi

„Ida Gerhardi war eine besondere Frau. Das zeigen sowohl ihre Bilder als auch ihre Biografie. Allein ihre Stationen wie Hagen – Detmold – München – Paris – Berlin – Lüdenscheid sind für eine Frau um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert außergewöhnlich genug. Ihr Weg wird dabei immer eigenständiger – künstlerisch, beruflich, finanziell“, würdigt Galerieleiterin Hilke Gesine Möller den ungewöhnlichen künstlerischen Lebensweg von Ida Gerhardi. Museumsleiter Dr. Eckhard Trox erwartet, dass die Ausstellung auch über Südwestfalen hinaus auf große Resonanz stoßen wird.

Die Städtische Galerie bietet an jedem Sonntag ab 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Dazu kommt ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Lesungen und museumspädagogischen Veranstaltungen. Der Eintritt kostet fünf Euro für Erwachsene, ermäßigt 2,50 Euro. Ein aufwändig gestaltetes Katalogbuch ist zum Preis von 39,90 Euro im Verlag Hirmer erschienen.

Die Ausstellung wird am Freitagabend im Rahmen einer Vernissage ab 19 Uhr eröffnet.

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