Hunderte Katholiken gedenken ihrer verstorbenen Angehörigen

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Vor den Pastorengräbern im Zentrum des Friedhofes versammelten sich die Mitglieder des Pastroralteams, um mit Hunderten von Katholiken die Andacht zum Gedenken an die Verstorbenen zu feiern.

Lüdenscheid - Allerheiligen ist für Katholiken ein bedeutender Feiertag: Jahr für Jahr kommen sie an diesem Tag zusammen, um ihrer Verstorbenen zu gedenken. So waren auch am Sonntag Hunderte Menschen auf dem katholischen Friedhof an der Rahmedestraße versammelt, um gemeinsam mit dem Pastoralteam der Pfarrei St. Medardus eine Andacht zu halten und Gräber ihrer Angehörigen segnen zu lassen.

Das ungewöhnlich warme spätsommerliche Wetter konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Familien erst kürzlich damit umgehen mussten, dass Gräber, die vielleicht schon für Allerheiligen bepflanzt und geschmückt waren, verwüstet wurden. Pfarrer Andreas Rose ging in seiner Andacht darauf ein, dass es gleich dreimal in kurzer Zeit es auf dem Friedhof und Vandalismus und Diebstähle gab. „Viele von Ihnen sind mit Wut oder Ärger hier“, äußerte er sein Verständnis. Aber Allerheiligen sei ein Tag, um Trost zu finden.

Er ermunterte die Angehörigen, ganz bewusst nicht das Grab anzusehen, sondern, „in unser Herz zu schauen.“ Auch in der Bibel stehe, „wir müssen in unser Inneres schauen.“ Die ewige Liebe, die Jesus versprochen habe, ebenso wie die Auferstehung der Verstorbenen, seien das, was Trost biete.

Wie es Tradition ist an diesem Tag, wurden auf den Gräbern und am zentralen Gedenkort unzählige Lichter zum Gedenken an die Verstorbenen aufgestellt. Die Andacht fand im Bereich der Pastorengräber statt, die Andreas Rose im Anschluss als erste segnete. Die Mitglieder des Pastoralteams gingen anschließend über den Friedhof und segneten auf Wunsch der Angehörigen einzelne Gräber.

Die Pfadfinder vom Stamm St. Medardus verkauften Grablichter und Flammschalen zu Gunsten der Jugendarbeit der Pfarrei.

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