Hunderte „stürmen“ Ostermarkt der Märkischen Werkstätten

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Auch Glückssocken gab’s zu kaufen – und zwar nicht nur in allen erdenklichen Farben. Vom Baby bis zum Senior war für jeden etwas passendes dabei.

LÜDENSCHEID - Große Eier, kleine Eier und jede Menge andere Deko-Artikel gab’s am Samstag beim Ostermarkt der Märkischen Werkstätten zu bewundern. 55 Aussteller zeigten dort ihre selbst gefertigten Waren rund ums Thema „Ostern“ sowie Malereien, Gestricktes und Floristik. Und mehrere hundert Besucher stürmten regelrecht den traditionellen Basar an der Freisenbergstraße.

Gleich zu Beginn sicherten sie sich zum Brunch einen Platz in der Cafeteria – denn dort gab’s ein üppiges Frühstücksbüfett. Gut gestärkt konnten sie sich dann auf mehreren Etagen die Kreationen der heimischen Aussteller ansehen, die zum größten Teil aus Lüdenscheid, aber auch aus dem gesamten Märkischen Kreis kamen.

Natürlich präsentierten ebenfalls die Beschäftigten der Märkischen Werkstätten ihre selbst hergestellten Deko-Artikel. In diesem Jahr verkauften sie ein Bastelset –- Eierbecher aus Holz zum Zusammenbauen. Das Besondere: Die filigranen Elemente sind mit der neu angeschafften Lasermaschine via Lichtstrahl gefertigt worden. „Es macht unseren Beschäftigten großen Spaß, damit zu arbeiten. In kurzer Zeit hat man ein tolles Ergebnis“, erzählte Bereichsleiter Hans-Jürgen Rödiger.

Ostermarkt der Märkischen Werkstätten

Derzeit sind 270 Menschen mit Behinderung bei den Märkischen Werkstätten beschäftigt, ebenso 55 Mitarbeiter. Rödiger lobte deren Engagement, mehr als die Hälfte sei freiwillig den ganzen Tag über im Einsatz und sorge für einen reibungslosen Ablauf. Er betonte ebenfalls, dass neben der Quantitäth der angebotenen Waren auch die Qualität ausgesprochen hoch sei. Und: „Ich freue mich, dass diesmal auch Produkte aus der dritten Welt angeboten werden.“ Das rücke auch das Thema „Armut“ in den Fokus.

Vom Erlös des Osterbasars soll demnächst unter anderem ein Hochbeet angeschafft werden. - lima

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