Humboldtstraße: Brandursache noch unklar

LÜDENSCHEID ▪ Auch einen Tag nach dem Feuer im Dachgeschoss eines Mietshauses an der Humboldtstraße (wir berichteten) war die Brandursache am Mittwochabend noch unklar. Am Donnerstag soll nach Polizeiangaben ein Sachverständiger den Unglücksort begutachten.

Die Stadt hat zudem einen Statiker beauftragt, der die Standsicherheit des Gebäudes prüfen soll. Die Humboldtstraße blieb aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Bilder vom Brand:

Brand in der Humboldtstraße

Am Mittwochmorgen rückte die Feuerwehr wieder an, um eventuelle Glutnester aufzudecken und Nachlöscharbeiten von der Drehleiter aus zu erledigen. Das fast leerstehende alte Haus ist durch die Flammen und reichlich Löschmittel schwer beschädigt. Bis zur Klärung der Brandursache und der Frage, ob das Gebäude abgerissen werden muss, ist es nach Feuerwehrangaben lebensgefährlich, das Haus zu betreten. Auch Dachdecker der Firma Aloys Haase sorgten mit ersten Aufräumarbeiten per Kranwagen für Sicherheit.

Feuer in Wohnhaus an der Humboldtstraße

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Das Betretungsverbot gilt auch für den einzigen Mieter des alten Gemäuers. Er ist nach Angaben aus dem Rathaus in der Nacht nach dem Feuer bei Bekannten untergekommen. Die Bewohner der Nachbarhäuser mussten laut Rechts- und Ordnungsamt weder evakuiert noch von den Behörden anderweitig untergebracht werden. Die Löschmannschaften haben ein Übergreifen der Flammen auf nebenstehende Häuser verhindern können.

Die Sperrung der Humboldtstraße zwang viele Autofahrer zu Umwegen durch die Innenstadt. Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) hat die Busse der Linie 46 laut Pressesprecher Jochen Sulies kurzfristig umgeleitet. Vom „Eselsrücken“ aus mussten die Busse vorübergehend statt über die Altenaer Straße und Thünenstraße auf die Humboldtstraße den Weg durch den Rathaustunnel und übers Sauerfeld in Richtung Oberstadt nehmen. Gegen Mittag gab die Polizei die Straße jedoch wieder für den allgemeinen Verkehr frei.

Die Ermittlungen laufen weiter. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

omo

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