Schritt für Schritt Gratis-Internet in der Stadt

André Westermann im Netz. Der Zugangscode kommt übers Handy, damit kommen Smartphone und Tablet-PC ins Internet. Foto: Hesse

Lüdenscheid - Stück für Stück hält das Internet Einzug in der Innenstadt. Auf dem Sternplatz ist schnelles, kostenfreies Surfen je nach Standort bereits möglich. Sendehardware, die den Rathausplatz abdecken soll, ist bereits bestellt. Nächster Schritt ist die Verbindung zur Denkfabrik.

Ausgangspunkt war die Digitalisierung der Ratsarbeit. Mit der Abschaffung der Sitzungsunterlagen brauchte die Politik Tablet-PCs und einen drahtlosen Internet-Zugang. An dieses System dockten sich André Westermann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Denkfabrik, und die städtische IT-Abteilung an. Inzwischen sind große Teile des Rathauses vernetzt, in erster Linie die Sitzungssäle und auch die im Telekomgebäude, außerdem auch das publikumsintensive Bürgeramt. Für Westermann bietet das Netz die ideale Möglichkeit, die Denkfabrik in all ihren Facetten an Nutzer und Besucher transportieren zu können.

Wer ins Netz will, ist in aller Regel auf ein Smartphone angewiesen, über das er sich beim Betreiber „HeLiNet“ anmeldet. Als Antwort bekommt der Nutzer eine SMS mit einer vierstelligen Nummer. Gibt er nun seine Mobilfunknummer und den Code auf der Startseite ein und erkennt die Nutzungsbedingungen an, ist er eingeloggt. Bis zu 9 Megabit pro Sekunde beträgt die gedeckelte Downloadgeschwindigkeit. 100 Megabit soll es insgesamt leisten können. Startseite ist dann aktuell die Homepage der Stadt Lüdenscheid.

Das Ende der Fahnenstange ist mit der Vernetzung von Bahnhof, Rathaus und Plätzen aus Westermanns Sicht noch nicht erreicht. Im Idealfall finden sich Sponsoren, die weitere Hotspots übernehmen und sich an das System andocken. Voraussetzung ist, dass der Lückenschluss gewahrt bleibt. Die Kosten dafür seien überschaubar, sagt Westermann. Profitieren würden die Betreiber dadurch, dass ihre eigene Homepage die Startseite sein könnte. - flo

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