Honsel: Klagen über Lärm und Müll

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Voller Raum: Rund 30 Teilnehmer waren zur neunten Honseler Stadtteilkonferenz erschienen.

Lüdenscheid -  Müll, Lärm, Vandalismus – es waren thematische Dauerbrenner, die die mittlerweile neunte Honseler Stadtteilkonferenz dominierten. Rund 30 Bürger waren zu der Veranstaltung im Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid (BGL) erschienen.

Die Einstimmung auf die Gesprächsrunde lieferte BGL-Leiter Dieter Utsch. Er zeigte Bilder, die die Vermüllung im Umfeld des Gymnasiums dokumentieren. So etwa am nahen Brüser-Komplex, in dem diverse Gewerberäume untergebracht sind und den viele BGL-Schüler auf ihrem Schulweg passieren. Die Fotos zeigten dabei gestapelte Altpaletten und Unrat aller Art. Auch Ratten sollen laut Utsch auf dem Gelände bereits gesichtet worden sein.

Angesichts des Bildmaterials waren sich die Konferenz-Teilnehmer einig: So sollte kein Schulweg aussehen – und auch keine andere Ecke in der Stadt. Wie dauerhafte Abhilfe möglich sein könnte, ist allerdings unklar.

Ein offenkundig weiteres Problemfeld: schulfremde Personen auf den Pausenhöfen des BGL und anderer Schulen. Zwar dürfen sich Menschen nach Ende der Schulzeit durchaus auf den Schulhöfen aufhalten und die dortigen Sportgeräte nutzen. Aber: Der Konsum von Alkohol, Tabak und Drogen ist dabei verboten, wie Frank Ruffer vom Ordnungsamt weiß. Die Behörde ist auch Ansprechpartnerin bei entsprechenden Zuwiderhandlungen. Ebenso wie die Polizei.

Für einigen Gesprächsstoff sorgten bei der Konferenz außerdem Lärmbelästigungen, die von Feiern im LTV-Vereinsheim am Sportplatz Honsel ausgehen sollen. Anwohner berichteten über einen lauten Schallpegel an vielen Wochenenden, der teils die ganze Nacht anhalte und mitunter auch die Polizei auf den Plan rufe. Angedachter Lösungsansatz: ein künftiger enger Telefon-Kontakt zwischen Anwohnern und LTV-Verantwortlichen, um bei Schwierigkeiten direkt eingreifen zu können.

Und ein ganz anderes Thema: der Wunsch von Bürgern nach Einrichtung einer Bushaltestelle unweit des Turbo-Schnecken-Domizils „Schneckenhaus“ und des benachbarten Nahversorgungszentrums – was vor allem für ältere Menschen nützlich sei. Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) will den Vorschlag nun prüfen.

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